Archiv
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Mitgliederversammlung 2008
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im Folgenden die wesentlichen Ergebnisse der letzten Mitgliederversammlung 2008
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Mitglieder per 2007:
34 aktive Mitglieder
124 passive Mitglieder
Insgesamt 158 Mitglieder per 12/2007
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Vergabe 2008 der 4. B.C. Qualifikationen:
Küps 29. Juni
Bad Kissingen 3. August
Kirchstockach 24. August
Fürth (Sprehe) 3. Oktober
oder
München Riem (Halle) 19. Oktober
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Für die Jahre 2008 - 2010 konnte die Nürnberger Versicherung als Sponsor für das Bayern Championat gewonnen werden. Aufgrund dieser erfreulichen Tatsache wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung beschlossen, den Mitgliedsbeitrag für das Bayern Championat von 500 Euro auf 250 Euro zu senken. Darüberhinaus wurde der Kostenzuschuß an den Veranstalter auf 5000 Euro für die Ausrichtungen einer Bayern Championats Qualifikation erhöht. Bewerbungen für 2009 bitte frühzeitig einreichen!
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Einladung zur 3. ordentlichen Mitgliederversammlung des Springreiterclubs Bayern
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Termin: Dienstag, 29. Januar 2008 um 19.00 Uhr
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Veranstaltungsort: Restaurant & Biergarten „Zum Aumeister“
Sondermeierstraße 1, 80939 München
Raum: Biedermeiersaal
Sehr geehrtes Mitglied,
hiermit laden wir Sie zu unserer Mitgliederversammlung des SC-Bayern ein.
Tagesordnungspunkte:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Bericht des Vorstandes
3. Kurzbericht des Schatzmeisters
4. Entwicklung Late Entry Turniere
5. Bayernchampionat
6. Vergabe der B.C. Qualifikationen
7. Mitgliedsbeiträge
8. Ehrung Veranstalter/Sponsoren
9. Entlastung des Vorstandes
10. Wünsche und Anträge
11. Sonstiges
Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen unserer Mitglieder und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
Euer Vorstand
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Finalergebnisse Bayernchampionat 2009
Sönke Kohrock konnte wie im Vorjahr auch in 2009 das Finale des Bayern Championates für sich entscheiden. Hier alle weiteren Ergebnisse:
1. Sönke Kohrock
2. Simone Blum
3. Andreas Brenner
4. Stefan Nörtemann
5. Jana Schumacher
6. Nicoletta Stein
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Iwest Clemens
Sam
Showman
Pippi-CarlottaS
Cha-Lou
Landro
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30.51/0
33.65/0
32.60/4
34.89/4
34.95/4
34.46/8
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Martin Schäufler gewinnt erneut das Bayern-Championat
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München – Er ballte die Faust voller Freude, er lobte seine Schimmelstute Lady Challenge und hat doppelten Grund zum Feiern: Martin Schäufler aus Gilching gewann das Finale des Bayern Championats bei den MUNICH INDOORS in der Olympiahalle und das an seinem 32. Geburtstag. Der Springreiter holte sich als letzter Starter im Stechen des schweren Springens den Sieg, verdrängte die Nürnbergerin Sabine Stein noch vom ersten Platz. Bereits 2006 hatte Schäufler das Finale der Serie für sich entscheiden können, dass 2007 von der Rückversicherungsgesellschaft Augsburger Re präsentiert wird. Schäufler reitet für Presenter Klaus Gierstner. Besser kann`s für Reiter und Sponsor kaum kommen. „Wenn ich mir ein Pferd schnitzen könnte, dann wäre es eine wie sie,“ schwärmte der Sieger. Die Stute sei zwar kein Trainingsweltmeister, wisse aber genau, wann es drauf ankommt und liebe außerdem die Olympiahalle: „Wenn die hier ankommt, wird sie gleich einen halben Meter größer.“ Auf eine Feier wollte Schäufler lieber verzichten, weil er in aller Frühe am Samstag zum Vet-Check für die internationalen Prüfungen antreten muss.
Sabine Stein freute sich über den zweiten Platz mit ihrem Alves. Auf die Fortsetzung im internationalen Programm verzichtet die Reiterin allerdings und unterstützt am Samstag ihre Tochter Nicoletta im MUNICH INDOORS Junior Cup. Fräulein Stein hat dafür das Top-Pferd der Mutter – Lando - zur Verfügung. „Sie hat ihn jetzt ganz übernommen,“ so Sabine Stein.
Ergebnisse MUNICH INDOORS
Bayern Championat Finale
Springprüfung Kl. S** mit Stechen, präsentiert von Augsburger Re, dotiert mit 10.000 Euro
1. Martin Schäufler (Gilching) mit Lady Challenge 0 Strafpunkte/32,57 Sekunden im Stechen,
2. Sabine Stein (Heroldsberg) mit Alves S 0/33,89
3. Sönke Kohrock (Entrischenbrunn) mit Bugsbunny 0/35,52
4. Max Kühner (München) mit Golden Coin 4/32,29
5. Andy Candin (Rumänien) mit Remember Z 20/30,81
6. Tobias Bachl (RFV Postmünster) mit Acasino B 0.75/64,43 im Umlauf.
Bayern Championat, Einlaufprüfung, Springprüfung Kl. S*, national, dotiert mit 2500 €:
1. Rüdiger Renner (München), Sunlight 0 Strafpunkte/54,92 Sekunden,
2. Sönke Kohrock (Entrischenbrunn) mit Lenny Kravitz, 0/55,84,
3. Edwin Schmuck (Leutkirch) mit Elisa 0/58,23
4. Carina Hindelang (Ansbach) mit Concord 0/62.08
5. Tobias Bachl (Postmünster) mitAcasino B 0/62,73,
6. Stefan Nörtemann (München) mit Pippi-Carlotta S 0/63,07.
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Bayernchampionat 2007
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Stand nach vier Qualifikationen
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1. Andreas Brenner 66
2. Tobias Bachl 65
3. Hans-Peter Konle 63
4. Holger Wenz 62
5. Maximilian Ziegler 65
6. Philippe Meier 60
7. Uli Hacker 57
8. Hendrik Gravemeier 52
9. Martin Schäufler 50
10. Sabine Stein 43
11. Max Kühner 43
12. Jürgen Kraus 40
13. Martin Vogel 37
14. Sönke Kohrock 34
15. Monika Haas 33
16. Michaela Brückmann 33
17. Andy Candin 32
18. Rüdiger Renner 31
19. Matthias Mock 31
20. Markus Mang 31
21. Carina Hindelang 30
22. Stefan Nörtemann 29
23. Georg Müller 29
24. Pascal Brunner 23
25. Pascale Pfeiffer 22
26. Niko v. Gumppenberg 22
27. Mariele Margreiter 22
28. Felicitas Hipp 21
29. Edwin Schmuck 21
30. Markus Hüttl 18
31. Eddy Butler 15
32. Jörne Sprehe 14
33. Ciaran Howley 9
34. Michael Eichler 7
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Prominenz beim Traditionsturnier in München
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Bayerns beste Springreiter trafen sich in München-Riem
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Traditionell haben die Mitglieder der Reitakademie München auch heuer wieder zum Abschluss der Saison ein Hallen-Springturnier ausgerichtet. Die winterlichen Temperaturen hielt Bayerns Spring-Prominenz, die sich bis auf wenige Ausnahmen auf der Olympia-Reitanlage versammelte, nicht davon ab, in Riem an den Start zu gehen. Die Starterlisten der insgesamt 15 Prüfungen lasen sich teilweise wie das Who is Who des bayerischen Springsports. Insbesondere ein Springen der Klasse S** als Qualifikation zum Bayernchampionat und ein Wettbewerb der Klasse S** mit Siegerrunde sowie eine „Junge Pferde Tour“ erwiesen sich als Attraktionen, zudem wurde in diesem Jahr vom 19. bis 21 Oktober auch noch der „Erste Große Nürnberger Andreas Sturm FAB Amateur Cup“ und der „Erste Große Kentucky FAB Amateur Cup“ ausgerichtet.
Turnierleiterin Gabi Kühner – zusammen mit Ute Friedrichs engagiert und tatkräftig wie allen bekannt – konnte jedenfalls am Ende eine durchweg positive Bilanz ihrer Veranstaltung ziehen. 1039 Startplätze, 185 Reiter und 554 genannte Pferde – diese Zahlen, aufgerechnet von der bewährten Meldestellenfachfrau Inge Rappl - , sprechen für sich.
Sehr beliebt bei den Aktiven, so Gabi Kühner, sei vor allem die Tour für junge Pferde, also für sechs- und siebenjährige Springpferde, gewesen, die ihnen Startmöglichkeiten in Springen der Klasse M/A bot. Allerdings seien, so die Turnier- und Reitakademie-Chefin, dieses Jahr insgesamt die Amateurreiter etwas schlechter weggekommen, da gelte es für 2008, sich etwas Neues einfallen zu lassen. Sehr gutes Niveau stellten die Richter vor allem in den Prüfungen fest, die dem Nachwuchs unter den Springreitern vorbehalten waren. Hohe Starterzahlen und teilweise schwierige Parcours, die Johann Sailer und Carsten Lenz bauten, sorgten für anspruchsvollen Springsport und erstaunlich volle Zuschauerränge.
Top-Event am Samstag in Riem war wieder einmal die vierte und letzte Qualifikation im Bayernchampionat. Ausgeschrieben war wie üblich eine Springprüfung der schweren Klasse mit zwei Sternen, an den Start gingen 35 Aktive. Als absolutes Highlight im bayerischen Springsport, das aus dem hiesigen Turnierkalender nicht mehr wegzudenken sei, bezeichnete diese Prüfungsserie einer, der es wissen muss. Martin Schäufler vom oberbayerischen Gut Wiesmath, gehört zu den weißblauen Springreitern, die von Anfang an dabei waren, wenn es um das Punktesammeln in dieser beliebten Qualifikationsreihe ging. Der 32-jährige Profi gewann mit seiner Stute Lady Challenge nicht nur an diesem Samstag in München-Riem die vierte Qualifikationsprüfung, er kann auch auf einige weitere Siege im Rahmen des Bayernchampionats verweisen. Sogar im Finale stand er im vergangenen Jahr ganz oben auf dem Treppchen und seine Stute verließ schon fünfmal einen Qualifikationsparcours als Siegerin. Erfolge, die sich sehen lassen können, insbesondere erstaunlich, da der junge Profi in diesem Jahr krankheitsbedingt schon mehrere Ausfälle hatte und erst rund drei Wochen vor der Riemer Veranstaltung wieder in den Sattel steigen konnte. Eine „Wahnsinns-Sache“ sei für ihn das Bayernchampionat mit seinem Finale bei den Munich Indoors, so Schäufler, einen besseren Saisonabschluss, als vor so einer großen Kulisse zu reiten, könne man sich gar nicht vorstellen. „Auf einer solchen Bühne seine Leistungen zu zeigen, ist immer wieder etwas ganz Besonderes“, so der Springreiter, der bereits seit zwölf Jahren beruflich im Sattel sitzt und auf Gut Wiesmath bei Gilching die Anlage seiner Eltern führt. Da könne man auch den Sponsoren, im Reitsport unverzichtbar, eine tolle Plattform bieten. Schäuflers Hauptsponsor, die Augsburger Familie Gierstner, hat allein 17 Pferde in seinem Stall stehen. Hier jedenfalls halten alle zusammen. „Ich habe ein Super-Team, auf das ich mich verlassen kann“, betont Schäufler. Während seiner krankheitsbedingten Pausen übrigens sprang seine Bereiterin Marielle Margreiter ein und hielt ihm die Pferde fit.
Auch ein weiterer Promi im Springsattel musste heuer verletzungsbedingt eine Zeitlang pausieren und feierte in Riem ein eindrucksvolles Comeback. Jürgen Kraus vom Hallertauer Reit- und Fahrverein Rohr, einer der „Gründungsväter“ des Bayernchampionats und erster Vorsitzender des Springreiterclubs Bayern (SCB), meldete sich im Sattel zurück und qualifizierte sich gleich für das Finale bei den Munich Indoors.
Auf die große Bedeutung des Bayernchampionats als Zugpferd im bayerischen Springsport verwies auch Max Kühner, der in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Springreiterclubs Bayern gleich Anstoß gab zu Innovationen. Um den Sport im Rahmen der Prüfungen rund um das Bayernchampionat noch attraktiver und hochwertiger zu machen, suche er nach Möglichkeiten für externe Reiter, sprich Nicht-Mitglieder des SCB, um bei diesen Prüfungen an den Start zu gehen. Dies könne die Qualität der Turniere noch steigern, vorstellbar sei dabei eine Art Gastmitgliedschaft. „Den Kreis der Teilnehmer größer zu machen, das ist der richtige Weg“, bestätigte auch LK-Vorsitzender Wilfried B. Herkommer. Innerhalb der LPO sehe er zwar keine Möglichkeit für Extra-Gebühren, allerdings könne die Gast-Mitgliedschaft, die dann vom SCB noch entsprechend zu definieren sei, eine Lösung sein.
Martina Scheibenpflug
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Bayern-Championat 2007
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Letzte Qualifikation bei der Reitakademie München
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Seit seiner Gründung vor einigen Jahren gewinnt das Bayernchampionat – konzipiert für die bayerischen Springreiter – immer mehr an Beliebtheit. Viele der erfolgreichen Springsportler können sich die Turniersaison im Freistaat ohne diese Serie kaum mehr vorstellen. Natürlich mussten sie auch heuer wieder durchgängig gute Leistungen bringen, da erneut vier Qualifikationsturniere anstanden, deren Ergebnisse am Ende für die Teilnahme am Finale zählen.
Noch einmal die vier Termine auf einen Blick:
Der Auftakt zum Bayernchampionat 2007 fand vom 29. Juni bis 1. Juli in Aufroth statt, danach folgte das Turnier in Königsbrunn vom 15. bis 17. Juli. Anschließend stand Holzkirchen-Thann vom 17. bis 19. August auf dem Programm und den Abschluss der Qualifikationsturniere bildet vom 19. bis 21. Oktober das Hallenspringturnier in München-Riem. Auch dieses Jahr wird das Finale wieder im Rahmen der Munich Indoors in der Münchner Olympiahalle stattfinden, und zwar vom 29. November bis 2. Dezember.
In Riem hat wieder einmal die Reitakademie München eine Veranstaltung ausgeschrieben, die zum Ende der Turniersaison noch einmal Bayerns Größen im Springsattel in die Landeshauptstadt locken wird. Neben dem traditionellen S**-Springen, das als Qualifikation zum Bayernchampionat dient, stehen drei weitere Springen der schweren Klasse auf dem Programm sowie Qualifikationen zum FAB Amateur Cup und zum Munich Indoors Junior Cup für Junioren und Junge Reiter. Insgesamt finden an den drei Tagen 15 Prüfungen statt, ein reichhaltiges Programm also, das den Zuschauern sicherlich bunte Unterhaltung in Sachen Reitsport bieten wird.
Martina Scheibenpflug
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Bayernchampionat 2007
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Zwischenwertung nach drei Qualifikationen: Andreas Brenner immer noch im Führung
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Zwar reichte es bei der dritten Qualifikationsprüfung zum Bayernchampionat, die im Rahmen des großen Reitsportfestivals im oberbayerischen Thann vom 15. bis 19. August stattgefunden hat, für Andreas Brenner nicht ganz zu einer Platzierung. Doch der Reiter des schwäbischen Reit- und Fahrvereins St. Georg Nördlingen liegt aufgrund seiner Rangierung und seiner guten Vorleistung – zwei Siege in den ersten beiden Qualifikationen – weiterhin in Führung. Allerdings folgt ihm Tobias Bachl auf dem Fuß, nur einen Punkt liegt der junge Vater aus Pfarrkirchen dahinter.
Nächste Station bei diesem in Bayern von Jahr zu Jahr beliebter werdenden Championat ist München-Riem, dort geht im Rahmen der Hallenveranstaltung der Reitakademie München vom 19. bis 21. Oktober die vierte und letzte Qualifikation über die Bühne. Danach folgt schließlich das große Finale, bei dem sich die Teilnehmer wieder bei den Munich Indoors in der Münchner Olympia-Reithalle treffen werden. M.S.
Stand nach drei Qualifikationen:
Andreas Brenner 66
Tobias Bachl 65
Maximilian Ziegler 58
Uli Hacker 57
Philippe Meier 45
Hendrik Gravemeier 41
Holger Wenz 39
Martin Vogel 37
Sabine Stein 32
Markus Mang 31
Martin Schäufler 24
Matthias Mock 23
Pascal Brunner 23
Pascale Pfeiffer 22
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Sponsor der Late Entry-Turniere
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Vogt-Gruppe Fürth
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Reitsport ist in unserer Firma ein fester Bestandteil. Zum einen fördern wir Joerne Sprehe, Sabine Stein und Mathias Mock, zum anderen sponsoren wir den SC-Bayern mit der Late Entry-Springpferdeprüfung in 2006.
Auch ist Andreas Vogt, der Firmeninhaber und die Familie selbst aktiv im Pferdesport unterwegs. Unser Unternehmen vertritt die Marken Hyundai, Suzuki, Fiat, Fiat Transporter und Alfa Romeo.
Speziell bei der Marke Hyundai haben wir ein Sonderprogramm zur Reitsportförderung, daß einen Sondernachlass, je nach Fahrzeug, von mindestens 16% Nachlass für Sie beinhaltet, z.B. der Hyundai Terracan, ein Off Roader der Sonderklasse mit einer Anhängerzugfähigkeit von 3,5 Tonnen. Oder die sportlichen Alfa Romeo Modelle, das unverwechselbare Gesicht in der Menge.
In unserem Lackier/Karosseriebetrieb setzen wir auch Ihr Fahrzeug oder Pferdetransporter, instand.
Für weitere Fragen oder Angebote steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung.
Andreas Vogt und das Team der Vogt-Gruppe
C.I. Vogt GmbH & Co.KG, Flößaustraße 190-193, 90763 Fürth
Telefon (0911) 9708880, Telefax (0911) 9708860
Website: www.vogt-auto.com
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Reitsport-Festival in Thann
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Fünf Tage Sport und Schau vom Feinsten
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Ein großes Festival des Reitsports sollte das Turnier auf der Anlage des Reitvereins Oberland Thann heuer werden und das haben die Mitglieder dieses engagierten Vereins unter ihrem unglaublich quirligen und vor Ideen sprühenden Turnierchef Uwe Schwanz auch geschafft. Vom 15. bis 19. August traf sich auf der idyllischen und gepflegten Anlage der Familie Wohlschläger in der Nähe des oberbayerischen Holzkirchen so ziemlich alles, was im Spring- und Dressursattel bayernweit Rang und Namen hat. Und nicht nur der Sport im Viereck und im Parcours bot Sehenswertes, auch das Rahmenprogramm konnte sich gespickt mit Highlights blicken lassen.
Qualifikation zum Bayernchampionat
Richtig gut ging heute die Qualifikation zum Bayernchampionat, ein Springen der Klasse S**, für Maximilian Ziegler aus. Mit seinen Pferden Aline und Cerro de Pasco konnte der Reiter des Reitvereins Augsburg-West sowohl die goldene als auch die silberne Schleife für sich verbuchen. Mit seinem Sieg machte Ziegler einen gewaltigen Sprung nach vorn in der bisherigen Zwischenwertung des im Freistaat hoch angesehen Bayernchampionats. In Thann fand nach Königsbrunn und Aufroth übrigens die dritte von vier Qualifikationsprüfungen statt, die letzte wird vom 19. bis 21. Oktober beim traditionellen Hallenturnier der Reitakademie München in Riem ausgetragen werden. Das Finale schließlich findet im Rahmen der Munich Indoors vom 29. November bis 2. Dezember in der Münchner Olympiahalle statt.
Springreiterclub Bayern Chef Jürgen Kraus konnte leider auf Grund einer Trainings-Verletzung nicht selbst reiten, war aber als Zuschauer dabei und hofft stark, spätestens in Riem wieder Punkte sammeln zu können. Kraus, der am Tag nach der Veranstaltung seinen Geburtstag zu Hause feierte und nicht, wie letztes Jahr, auf dem Thanner Turnierplatz, unterhielt sich lange mit Turnierleiter Uwe Schwanz und sprach ihm ein großes Lob aus. „Das ist eine tolle Sache, wenn ein aktiver Reiter ein Turnier organisiert," sagte Kraus, „hier stimmt, wie bereits 2006, einfach alles, sowohl für die Reiter als auch die Zuschauer. Uwe hat einfach an alles gedacht, um es den Reitern komfortabel zu machen, und die Anlage ist hervorragend, die Bodenverhältnisse vom Feinsten. Das ganze Drumherum stimmt auch, mit einer familiären und doch sehr exklusiven, eleganten Atmosphäre."
Als Ehrenpreis erhielt Maximilian Ziegler übrigens eine Formel Lotus Fahrt auf dem Hockenheimring von der Erlebnisgeschenke Firma Jollydays in München.
Martina Scheibenpflug
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Auftakt zum Bayern-Championat ein voller Erfolg
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Spitzen-Springsport in Königsbrunn
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Bekannt „wie ein bunter Hund“ sind die Springturniere des Reitvereins Königsbrunn auf Gut Fohlenhof inzwischen in Springreiterkreisen, kaum ein Spezialist im Parcours, der diese Veranstaltung nicht auf seinem Turnierkalender stehen hat. Seit vielen Jahren richten die Mitglieder dieses engagierten Vereins in der Nähe von Augsburg hochkarätige Veranstaltungen aus und locken damit jedes Mal zahlreiche Reiter und Zuschauer auf die herrliche Anlage. Das gesamte sportliche Geschehen spielte sich auch heuer wieder vom 15. bis 17. Juni auf dem gewaltigen 5600 Quadratmeter großen Springplatz ab mit Richterturm und überdachter Tribüne, der im Jahr 2002 erbaut wurde und als idealer Austragungsort hochkarätiger Turniere gelten kann.
Kamen im vergangenen Jahr nicht so viele prominente Aktive nach Königsbrunn, da Mitwitz zum selben Zeitpunkt als Konkurrenzveranstaltung auftrat, so ließ es sich heuer kaum einer der bayerischen Starreiter nehmen, im schwäbischen Königsbrunn an den Start zu gehen. Stolz konnte Turnierchef Jürgen Afflerbach, der zusammen mit seiner Frau Laura wieder einmal gewohnt souverän die Turnierleitung übernommen hatte, die Starterlisten an den drei Turniertagen präsentieren, die sich wie das „Who is who“ des Springsports im Freistaat lasen. „Wir haben die Ausschreibung so gestaltet, dass wir hier bestmöglichen Springsport bieten können“, so Afflerbach, der diese Veranstaltung mit einem kleinen Helferkreis auf die Beine stellt. Nur rund 80 Mitglieder hat der Verein, davon ein Bruchteil auch bereit zu helfen, da heißt es einige Mitarbeiter finanzieren. Aber Jürgen Afflerbach gelingt auch das, schließlich ist der umtriebige Turnierchef hauptamtlich Vorstandsmitglied einer großen Versicherungsgesellschaft, was ihm die nötigen Kontakte und Beziehungen verschafft. Die er dann auch zugunsten seiner Veranstaltung walten lässt, sodass zusätzlich zu den vielen Prüfungen auch noch attraktive Ehrenpreise, ein Schmankerlzelt mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten und zahlreichen weiteren Annehmlichkeiten geboten werden können. Ein Turnier vom Feinsten also, das auch die zahlreichen Zuschauer, die vor allem am Wochenende bei herrlichem Wetter auf die Anlage geströmt kommen, richtig genießen konnten. Der Turnierplatz konnte am Samstag nach sintflutartigen Regenfällen am Vortag zeigen, welch hervorragender Bauart er ist: Der Sandboden mit Rindenschnitzeln und einem fachmännischen Unterbau erwies sich als perfekt an allen Veranstaltungstagen. „Da haben wir auch viel investiert, um den Reitern perfekte Bedingungen zu schaffen“, so Afflerbach.
Der Königsbrunner Turnierboss jedenfalls ist dem Pferdevirus vollständig verfallen, immerhin 25 Boxen füllen seine eigenen Pferde, dazu gehören allerdings neben acht Reitpferden auch Zuchtstuten und Fohlen. Beide Afflerbach-Sprösslinge sind damit bestens beritten. Während Anne (18) derzeit eine Ausbildung zur Versicherungskauffrau macht, hat sich Sohn Patrick (20) nach dem Abitur eine – vom Vater gespendete – Auszeit von einem Jahr genommen, in der Reiten als oberste Tätigkeit auf dem Tagesprogramm steht. Die Erfolge geben ihm Recht, mit seinen derzeit vier Pferden, die er in großen Parcours startet, kann Patrick im vergangenen Jahr und auch heuer bereits auf zahlreiche große Erfolge zurückblicken. Jüngster Triumph: In Königsbrunn holte er sich mit Cool Girl in einem S* mit Siegerrunde die goldene Schleife.
Über 1000 Nennungen konnten die Veranstalter für ihr Turnier zählen, und so viele Starter, dass ein S-Springen am Sonntag Nachmittag gleich in zwei Abteilungen geteilt werden musste, relativ selten bei derart hochkarätigen Prüfungen.
Beste Voraussetzungen also für ein ganz besonderes Highlight im Rahmen des Königsbrunner Prüfungsgeschehens: Ein Springen der Klasse S** galt als erste Qualifikation zum Bayernchampionat 2007. Hier hatten sich 30 Starter angemeldet, dies allein schon ein Beweis, wie sehr sich diese Prüfungsserie mittlerweile im Freistaat etabliert hat. Spannende Ritte schlugen die Zuschauer in Bann, am Ende stand einer ganz vorne bei der Siegerehrung, der dem Bayernchampionat von Beginn an die Treue gehalten hatte. Andreas Brenner legte auf Cassandra eine tolle Nullrunde hin und holte sich so verdient die Goldschleife. „Der Kurs von Parcourschef Johann Sailer war schwer und hoch und durchaus selektiv für das Bayernchampionat“, so der Sieger im Anschluss an die Prüfung, der damit immerhin schon auf seinen zehnten Sieg in Qualifikationen des Bayernchampionats inklusive Finale zurückblicken kann. Eine stolze Bilanz für Brenner, der für den Reit- und Fahrverein St. Georg Nördlingen startet. Die silberne Schleife erkämpfte sich ein „Neuling“ aus Norddeutschland, der in Königsbrunn seinen Einstand beim Bayernchampionat gab. Hendrik Gravemeier, Sohn des Bundestrainers Kurt und seit Jahresbeginn der Liebe (zu Dressurreiterin Jessica Werndl) wegen nach Bayern, genauer gesagt Aubenhausen, umgesiedelt, lieferte auf Puerto Rico einen brillanten Ritt und zeigte damit gleich, dass man im Freistaat und auch beim Bayernchampionat künftig mit ihm rechnen muss. „Ich möchte unbedingt den Einzug ins Finale bei den Munich Indoors schaffen“, so Gravemeier junior ehrgeizig über seine sportlichen Pläne für die Zukunft. Den Grundstein dafür hat er auf dem Fohlenhof ja bereits gelegt. Sein Vater, der Bundestrainer, ließ es sich übrigens nicht nehmen, die Ritte des Sprösslings persönlich zu begutachten und auch er sparte nicht mit Lob über die Königsbrunner Veranstaltung.
Drittplatziert in dieser Prüfung übrigens Tobias Bachl, ebenfalls ein „Veteran“ im Bayernchampionat mit zahlreichen Siegen und Platzierungen bei dieser Serie, der schmunzelnd auf seine derzeitige Hochform verweisen konnte: „Erfolge im Sattel, vom Bundestrainer nominiert für den Nationenpreis in Finnland und auch privat läuft alles super, frisch verheiratet und bald Vater – was will man mehr“, so Bachl strahlend.
Im Rahmen des Königsbrunner Turnierprogramms waren übrigens auch noch Qualifikationen zum Bundeschampionat ausgeschrieben sowie zwei Prüfungen der schweren Klasse als Qualifikationen zum European Youngster Cup. In der ersten, einem S* mit Siegerrunde ging die goldene Schleife an Patrick Afflerbach (Königsbrunn) mit Cool Girl, gefolgt von Simone Blum (Massenhausen) auf Kim vor Pascal Brunner (Gestüt Rittsteig) und Jolie la Tuiliere. Das zweite Springen, ein S** mit Siegerrunde, entschied Maximilian Ziegler (RV Augsburg-West) mit Cero de Pasco für sich. Er verwies Andreas Rösch von der Reitakademie München mit Grand Jimmy auf Platz zwei, gefolgt von Tobias Mayr vom Reit- und Fahrverein Horgau mit Raffaello.
Sportlicher Höhepunkt der Königsbrunner Veranstaltung war ein S-Springen ***, das am Sonntag Nachmittag vor randvollen Tribünen und bei Superstimmng über die Bühne ging. Mit einer schnellen und gewagten Nullrunde setzte sich hier Kathy Offel, ein ursprünglich schwäbisches „Gewächs“, das mittlerweile international für die Ukraine startet und das Hobby Reiten zum Beruf gemacht hat, auf Scampano an die Spitze. Zweiter wurde Sönke Kohrock vom Reit- und Fahrverein Au-Hallertau mit Caietano vor Hans-Peter Konle (RC Küps) mit Dana S. Auf dem vierten Platz in der Endwertung lag Jürgen Kraus vom Hallertauer Reit- und Fahrverein Rohr mit Cicero, der sich als einer der Gründungsväter des Bayernchampionats besonders erfreut über die große Resonanz bei dieser Prüfungsserie zeigte. „Jede dieser Prüfungen reite ich wie einen Großen Preis“, so Kraus, der von Königsbrunn dekoriert mit zahlreichen weitere Schleifen die Heimfahrt antreten konnte.
Tolle Erfolge im Springparcours gab es auch für Michael Krämer (TSV Neubeuern), der mit Classic Jumping CK zwei S*-Springen für sich entscheiden konnte sowie für Markus Beutel (Bad Wörishofen) mit Kirsch du Banney und Maximilian Weishaupt (RFV Jettingen) auf Lexis 9, die jeweils eine Abteilung eines S*-Punktespringens für sich entscheiden konnten.
Drei Tage Springsport vom Feinsten, eine perfekte Organisation des Ehepaars Laura und Jürgen Afflerbach, eine bestens besetzte Meldestelle mit Inge Rappl – da konnte auch LK-Vorsitzende Jacqueline Schmieder eine durchweg positive Bilanz ziehen. Gut Fohlenhof hat sich mit seiner Veranstaltung im Top-Turniergeschehen fest etabliert.
Martina Scheibenpflug
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Finalergebnisse Bayernchampionat 2010
In diesem Jahr entschied erstmals Maximilian Schmid das Finale des Bayern Championates für sich. Hier die weiteren Ergebnisse:
1. Maximilian Schmid
2. Tobias Meyer
3. Sabrina Berger
4. Maximilian Ziegler
5. Simone Blum
6. Sönke Kohrock
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Cuckoo
Lucrate D´eau Grenou
Chester
Leticia vVM
Flying Boy
Lenny Kravitz
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35,23/0
33,76/4
64,14/0,25
65,29/0,5
57,18/4
58,86/4
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Veranstalterinfo Bayern-Championat 2012
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Das Konzept für den Veranstalter des Bayern-Championats können Sie hier herunterladen.
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Download
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Bayern-Championat 2006
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Finale bei Munich Indoors: Martin Schäufler holt sich den Titel
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„Sie ritten wie von einem anderen Stern“, das war der erste Kommentar von Jacqueline Schmieder, der Chefrichterin dieser Finalprüfung. Es war ein Zwei-Sterne-S mit Stechen, eine Finalprüfung, der sich 23 Elitespringreiter aus dem Springreiter Club Bayern (SC-B) stellten.
Jacqueline Schmieder war vom gezeigten Sport ebenso positiv emotionalisiert wie das Publikum. Wieviel lautstarke Stimmung bei relativ bescheidenem Besuch in der Halle erreicht werden kann, zeigte sich ganz besonders bei dem faszinierenden Stechen, welches acht Paarungen erreichten.
Aber der Reihe nach. Am Nachmittag stand eine Einlaufprüfung der Kl. S auf dem Programm, 17 Reiterinnen und Reiter nutzten die Gelegenheit, die Pferde mit den Hallenbedingungen vertraut zu machen. Jörne Sprehe vom RC Herzogenaurach hatte ECL Lunatic gesattelt und blieb wie zwei weitere Teilnehmer fehlerfrei. Die Uhr kürte sie als Siegerin vor Tim Rieskamp-Goedeking auf Dorus und Holger Wenz auf Cassandra.
Punkt 19.40 Uhr, der wie immer blendend aufgelegte Turniersprecher Thomas Eglinski stellte kurz den Qualifikationsweg und die Bedeutung des Bayern-Championats vor, die Startglocke ertönte. Parcourschef Frank Rothenberger stellte den Aktiven eine anspruchsvolle Zwei-Sterne-Aufgabe.
Das Springen begann, vom ersten Ritt an war Stimmung im Haus, hatte doch jeder der Protagonisten seine Fans. Außerdem starteten in diesem Klassefeld eigentlich nur Favoriten. Ein Starterfeld von hohem sportlichen Niveau, ich wünschte mir, dieses Finale im Hauptprogramm von Munich Indoors zu sehen, an Stimmung würde es nicht fehlen, vielleicht hätte es das Bayern-Championat aber auch leichter, Sponsoren zu gewinnen.
Wie nahe die Hoch’s und Tief’s im Pferdesport nebeneinander liegen, zeigte sich auch hier. Uli Hacker aus Rosenheim, Bayern-Championats-Gewinner 2005 und damit Titelverteidiger, konnte die Prüfung nicht beenden. Seine Stute Gaia Girl verweigerte beharrlich die Mitarbeit. Sabine Stein aus Nürnberg, eine der besten Amazonen bundesweit, hatte Landro mitgebracht. Nach einem gewaltigen Rumpler und Absitzer ritt sie beherzt weiter, aber natürlich hatte sie ein zu großes Minuskonto, um im Finale mitreden zu können. Immerhin, acht Paare blieben im Umlauf ohne Fehler und erreichten das Stechen. Erster Reiter im Stechen war Max Kühner von der Reitakademie München mit Golden Coin. Clear round in 33,79 Sec. verkündete der Turniersprecher. Max Kühner hatte seine Konkurrenten herausgefördert, alles zu riskieren. Ciaran Howley, Martin Vogel, Michaela Brückmann und Jörne Sprehe, sie ritten, wahrlich, was das Zeug hielt, wurden von Jubel begleitet, aber sie mussten sich doch Fehler anrechnen lassen. Tim Rieskamp-Goedeking mit Casario blieb nach gekonnter Tour fehlerfrei, die Uhr blieb bei 33,75 Sec. stehen, vier Hundertstel vor Max Kühner !
Tobias Bachl war der Vorletzte im Stechen. Im Sattel von Cinquecento spielte er seine ganze reiterliche Risikofreudigkeit aus, sein 11-jähriger Hengst spielte kompromisslos mit, das Ergebnis: Ohne Fehler in 33,48 Sec. War das der Sieg ?
Letzter Starter war Martin Schäufler aus Gut Wiesmath mit Lady Challenge. Man hätte in der Halle eine Stecknadel fallen hören können, Spannung pur. Die 10-jährige Westfalenstute zeigte erneut ihr großes Vermögen, ihr Reiter verstand es wiederum, dieses clever einzusetzen. Ohne Fehler, der Jubel brach aus, die Uhr blieb bei 32,00 Sec. stehen, eine Traumzeit für einen Ritt „wie vom anderen Stern“. Martin Schäufler und Lady Challenge sind das Bayern-Championats-Team des Jahres 2006. Nach drei gewonnenen Qualifikationen mit der Rekordzahl von 78 Pkt. und nun der Championats-Sieg, gewissermaßen ein Sieg der Kontinuität.
Martin Schäufler feierte am Tag vor seinem Championats-Sieg seinen 31. Geburtstag. Er reitet seit seinem 15. Lebensjahr, trägt seit seinem 21. Lebensjahr das Deutsche Reiterabzeichen in Gold und leitet den Pferdeausbildungs- und Pensionsbetrieb seiner Eltern auf Gut Wiesmath in Gilching bei München. Lady Challenge ist wie Schäuflers weitere Turnierpferde Levis und Cuba Libre im Besitz der Augsburger Kaufmannsfamilie Gierstner, der man zu ihren Pferden herzlich gratulieren kann, gratulieren aber auch zu ihrem Entscheid, die Pferde Martin Schäufler anzuvertrauen, dem Bayern-Champion 2006, Herzlichen Glückwunsch !
Hubert Bichlmeier
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25.04.2006
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Start frei für das Bayern-Championat 2006
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Das Bayern-Championat, als Championat der Kontinuität apostrophiert, erfüllt diesen Anspruch in doppelter Hinsicht. Einmal durch den Qualifikationsmodus, der, um die Zielsetzung „Finale“ zu erreichen, eine kontinuierlich gute Leistung von Pferd und Reiter verlangt, zum andern aber auch, weil sich das Bayern-Championat etabliert hat und in diesem Jahr wieder seine kontinuierliche Fortsetzung findet.
Das Bayern-Championat, zwischenzeitlich organisatorisch und auch wirtschaftlich vom Springreiter Club Bayern unter dessen Fittiche genommen.
Das Bayern-Championat beinhaltet nach wie vor vier Qualifikationen und ein Finale. Die erste Qualifikation des Jahres 2006 findet im Rahmen des Hans-Gundermann-Gedächtnisturniers im oberfränkischen Mitwitz statt. Die Bayern-Championats-Organisatoren haben Mitwitz noch unter Hans-Gundermann in bester Erinnerung, es war ein vorzüglich organisiertes Turnier mit besten Bodenverhältnissen und ausgezeichneten Turnierbedingungen insgesamt. Umso größer war die Erschütterung der bayerischen Springreiterszene über die Nachricht, dass Hans Gundermann, der Unermüdliche, am 12. März 2005 verstorben ist.
Die Bayern-Championats-Initiatoren und gleichzeitig die Vorstandsmitglieder des Springreiter Club Bayern sind der Einladung, wieder eine Bayern-Championats-Qualifikation dort durchzuführen, gerne nachgekommen. Zum einen, weil man Vertrauen hat zum Mitwitzer Team und natürlich auch zum ehrenden Andenken an Hans Gundermann.
Am Samstag, den 10. Juni wird im Rahmen des Mitwitzer Springturniers mit insgesamt 21 Prüfungen die Startglocke zur ersten Qualifikationsprüfung, einer Prüfung der Kl. S** ertönen, die Konkurrenz um Punkte beginnt, denn nur die 25 Punktbesten qualifizieren sich für das Finale, welches im Rahmen der Münchner Großveranstaltung Munich Indoors vom 30. November bis 3. Dezember in der Olympiahalle im Olympiapark zu München stattfindet.
Die Bayern-Championats-Initiatoren und die Bayern-Championats-Aktiven freuen sich über die Einladung von Mitwitz, ihnen und ihren Pferde für den Start in die neue Bayern-Championats-Saison ein kräftiges Hals- und Beinbruch
Die Qualifikationen nach Mitwitz:
3.-6. August Nördlingen
11.-15. August Kirchstockach
27.-29. Oktober München-Riem
Hubert Bichlmeier
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03.04.2006
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Bayerns Springsport im Aufwind
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Late-Entry-Event des SC-B, ein guter Griff in die Zukunft.
Bayerns Springsportler befinden sich dank ihrer Eigeninitiative im Aufwind. Was Eigeninitiative bewirken kann, zeigt sich seit nunmehr über fünf Jahren. Es begann mit der Idee des Bayern-Championats, welches peu a peu über nunmehr fünf Jahre eine Reihe der gesteckten Ziele erreicht hat. Vermehrte Anerkennung des Springsports, Leistungssteigerung, vermehrte Kommunikation mit den Veranstaltern, aber auch der Aktiven miteinander. Wirtschaftliche Überlegungen zum Bayern-Championat waren letztlich der Auslöser zur Gründung des Springreiter Club Bayern, zunächst einmal mit dem Grundgedanken, das Bayern-Championat wirtschaftlich abzusichern, hinzu kam aber, dass man Überlegungen anstellte, weitere Springreiter in diesen Club einzubinden, aber auch als Springreiter Club weitere Aktivitäten zu initiieren. So kam es letztlich zu dem Gedanken der Late-Entry-Events, primär gedacht, über Springpferdeprüfungen die Nachwuchspferde zu fördern, ihnen Startmöglichkeiten zu bieten, sie an die Turnieratmosphäre zu gewöhnen und auch von der Basis her den Springsport zu fördern und zu forcieren.
Die Late-Entry-Veranstaltungen, welche für das Jahr 2006 geplant sind, begannen am Mittwoch, den 8. März bei den Pferdefreunden Laurent in Eicherloh-Finsing. Es war zweifelsfrei ein schwieriger Start. Große Schneemengen ließen befürchten, dass trotz eines respektablen Nennungsergebnisses die Starterfelder auf Null schrumpfen würden. Die Straßenverhältnisse waren äußerst schwierig, aber, die Springreiter erwiesen sich als in jeder Hinsicht winterhart. Dass die Veranstaltung dennoch durchgeführt werden konnte, war auch ein großer Verdienst der Familie Laurent, die trotz witterungsbedingter Erschwernisse Bestbedingungen für die Pferde und für die Reiterinnen und Reiter bot. Noch am Tage der Veranstaltung wurden einige Tonnen Schnee weggekarrt, um Zufahrts- und Parkmöglichkeiten zu schaffen, das gesamte Equipement inklusive der gastronomischen Betreuung war perfekt organisiert, und, was erstaunlich war, dass eine beachtliche Starterfüllung zu verzeichnen war.
Die bedeutendsten Prüfungen dieser Late-Entry-Veranstaltungen sind die Springpferdeprüfungen. In der Springpferdeprüfung der Kl. A waren 45 Pferde genannt worden, am Start waren 18, sechs davon wurden platziert. Siegpferd mit der WN 8,2 war der 5-jährige Westfalenwallach Grandison 7 von Gralshüter/Goldrausch II unter dem Sattel von Tim Rieskamp-Goedeking vom RFV Westerkappeln-Velpe-Lotte. Den 2. Platz belegte die 5-jährige Bayernstute Pocahontas 57 von Carlando I / Renoir I unter dem Sattel von Tobias Bachl vom RFV Pfarrkirchen, WN 8,1. Die Springpferdeprüfung der Kl. L mit 53 Nennungen und 25 Startern wurde in zwei Abteilungen gewertet, Siegpferd in der 1. Abteilung war Carpaso unter Ina-Maria Hau, Landshut, WN 8,4 vor Pocahontas unter Tobias Bachl, Pfarrkirchen, WN 8,2 und Quirin 9 unter Johannes Holzeder, Rottaler RFV, WN 8,2. den vierten Platz belegte noch Milenio 2 unter Holger Wenz, Landshut mit der WN 8,0. In der 2. Abteilung dieser Springpferdeprüfung teilten sich mit der WN 8,3 Aster 36 unter Tim Rieskamp-Goedeking und Cosimo 34 unter Holger Wenz. Den 3. Platz belegte Aramis J, ein 6-jähriger Rheinländer Hengst unter Brigitte Lindner, Aubenhausen, WN 8,1, auf dem 4. Platz Lady Balu 2, eine Bayernstute unter Holger Wenz, Landshut, WN 8,0.
Die jeweils bei diesen Late-Entry-Events ausgeschriebenen Springprüfungen in den Klassen L und M finden offensichtlich großen Anklang, in Laurent waren für die Prüfung der Kl. L 123 Nennungen eingegangen, 69 Pferde wurden gestartet, gewertet wurde in drei Abteilung. Für die Springprüfung der Kl. M waren 115 Nennungen eingegangen, am Start waren 58 Pferde, gewertet wurde auch hier in drei Abteilungen. Die Ergebnisse dieser Prüfungen finden Sie im Ergebnisservice im Gelbteil dieser Ausgabe.
Das Late-Entry-Event in Ingolstadt-Hagau
Georg Schweiger, Ingolstadt-Hagau, hat die besondere Betreuung dieser Late-Entry-Veranstaltungen übernommen, so war er auch bereit, mit seinem PSV St. Georg am 29. März ein Late-Entry-Event durchzuführen. Unter deutlich besseren Witterungsbedingungen für die Anreise und Vorbereitung der Pferde – sie konnten bereits auf dem Freiluft-Viereck vorbereitet werden – stellte sich wieder eine Reihe von Jungpferden den Aufgaben Springpferdeprüfung Kl A und Springpferdeprüfung Kl. L in einem von Volker Schmidt konzipierten Parcours. Als Richter agierten Johann Speth, Hans-Joachim Weber und Manfred Grohs, die Turnierleitung oblag dem Hausherrn Georg Schweiger und Allround-Techniker in Sachen Pferdesport, Siegfried Grabmayer.
Einige Ergebnisse aus Ingolstadt-Hagau vom 29. März 2006:
In einer Springpferdeprüfung der Kl. A wurden 18 Pferde gestartet, Siegpferd wurde der 6-jährige Bayernwallach Heraldo von Heraldik xx unter dem Sattel von Andreas Brenner, St. Georg Nördlingen, WN 8,2. Mit der WN 8,0 belegte die 6-jährige Bayernstute Antiqua H von Daimler / Royal Tom den 2. Platz, vorgestellt von Felicitas Hipp von der Reitakademie München.
In einer Springpferdeprüfung der Kl. L konnte der 6-jährige Oldenburger Hengst Störtebeker 6 von Silvio I / Ramino unter dem Sattel von Felicitas Hipp, Reitakademie München, überzeugen. Springwilligkeit und Springmanier, die Gesamterscheinung im Parcours brachte diesem Nachwuchspferd die WN 8,4. Zweitplatziert in dieser Prüfung war der 6-jährige Westfalenwallach Rahmannshof’s Bogeno von Balubet du Rou / Elanville unter dem Sattel von Jürgen Kraus, Hallertauer RFV Rohr, WN 8,0.
Weitere Ergebnisse, insbesondere auch jene einer Springprüfung der Kl. L und der Kl. M finden Sie ebenfalls im Ergebnisservice im Gelbteil dieser Ausgabe.
Über die Late-Entry-Veranstaltungen vom Dienstag, den 4. April und Mittwoch, den 19. April aus Neumarkt berichten wir in unserer nächsten Ausgabe, bitte vormerken, die vorläufig letzte Late-Entry-Veranstaltung findet am Mittwoch, den 07. Juni auf Gut Sedlbrunn in Pöttmes statt. Danach wird Bilanz gezogen und es werden weitere Late-Entry-Veranstaltungen, vermutlich ab Spätsommer dieses Jahres terminiert. Dass es weitere Veranstaltungen geben wird, ist sicher, denn die Entscheidung des SC-B pro Late-Entry-Veranstaltungen war eine gute Entscheidung, eine Entscheidung, welche die sportliche Entwicklung fördert und die Kommunikation pflegt. Late-Entry-Events sind eine hervorragende Werbung für den Springreiter Club Bayern, dessen Mitglieder an der globalen positiven Entwicklung individuell partizipieren.
Hubert Bichlmeier
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22.02.2006
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Late-Entry-Veranstaltungen im April 2006
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Wie bereits berichtet, gehören zu den erweiterten Aktivitäten des Springreiter Club Bayern (SC-B) eine Reihe von Late-Entry-Veranstaltungen, für die sich insbesondere Georg Schweiger engagiert hat. Late-Entry-Veranstaltungen im April:
Dienstag, 4. April beim PSV St.-Georg Ingolstadt-Hagau
Mittwoch 19. April Neumarkter PSFR, Betrieb Jasmine Sanche-Burger
Hubert Bichelmeier
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22.02.2006
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Es ist entschieden …. Das Bayern-Championat 2006
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Qualifikationen in Mitwitz, Nördlingen, Kirchstockach und in der Olympiareithalle in München-Riem
Das Bayern-Championat, als Championat der Kontinuität apostrophiert, erfüllt den Anspruch zwischenzeitlich in doppelter Hinsicht. Einmal durch den Qualifikationsmodus, der, um die Zielsetzung „Finale" zu erreichen, eine kontinuierliche gute Leistung von Pferd und Reiter verlangt, zum anderen aber auch, weil sich das Bayern-Championat etabliert hat und in diesem Jahr wieder seine kontinuierliche Fortsetzung findet.
Das Bayern-Championat, zwischenzeitlich organisatorisch und auch wirtschaftlich vom Springreiter Club Bayern unter dessen Fittiche genommen, verfolgt nach wie vor die Ziele:
Förderung des Springreitsports in Bayern
Verbesserung der Turnierqualität in Bayern
Punktuelle Förderung einzelner Turniere
Verbesserung der Kooperation von Sponsoren und Veranstaltern
Aufwertung der Attraktivität des Springsports in den Medien
Aufbau und Pflege eines attraktiven „Bayern-Tages" bei der Münchner Hallengroßveranstaltung „Munich Indoors".
Die Qualifikationen sind zwischenzeitlich von einer Reihe von Veranstaltern heiß begehrt. Aus gutem Grund, das Bayern-Championat stellt sicher, dass Bayerns Elitespringreiter am Start sind, durch das Bayern-Championat wird das Zuschauerinteresse gefördert und der Springsport in der Öffentlichkeit bedeutend aufgewertet. Letztlich konnte für das Bayern-Championat auch ein vermehrtes Medieninteresse gewonnen werden, das heißt, die Berichterstattung in der Fach- und in der jeweiligen Lokalpresse wertet nicht nur das Bayern-Championat, sondern auch den Veranstalter von Qualifikationen deutlich auf.
Die Qualifikationen 2006
Die erste Qualifikation – übrigens wie alle Qualifikationen als Springprüfungen der Kl. S ** ausgeschrieben – findet im Rahmen des Gedächtnisturniers Hans Gundermann vom 8. bis 11. Juni in Mitwitz statt. Die Bayern-Championats-Qualifikation wird mit Sicherheit am Samstag, den 10. Juni ausgeritten, das übrige Mitwitzer Sportprogramm wird sicherlich so gestaltet, dass Bayerns Elite-Springreiter den Mitwitzer Termin nicht nur wegen der äußeren Bedingungen, sondern auch wegen des angebotenen Sportprogramms gerne wahrnehmen werden.
Die zweite Qualifikation findet im Rahmen des weit über Bayern hinaus bekannten Nördlinger Scharlachrennens statt. Vom 3. bis 6. August ist die Turniergemeinschaft in Nördlingen Gastgeber für die Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Pferdezuchtverbände, welche dort ihre Süddeutschen Jungpferde-Championate durchführen Im Mittelpunkt der Nördlinger Pferdetage aber stehen die hochkarätigen Dressur- und insbesondere Springprüfungen, auf einem der schönsten Parcours auf bundesdeutschem Boden. Die Einbindung einer Bayern-Championats-Qualifikation in das Nördlinger Großereignis bedeutet, dass eine der Zielsetzungen der Bayern-Championats-Macher, die Förderung der Attraktivität des Springsport erfüllt wird.
Die dritte Qualifikation findet bereits kurz nach Nördlingen, nämlich im Rahmen eines Turniers vom 11. bis 15. August in Kirchstockach - nahe München - statt. Monika Haas ist die Ausbilderin in Kirchstockach, Monika Haas ist seit Jahren auch Teilnehmerin am Bayern-Championat , also Insiderin und wird ihren Reiterkollegen und Konkurrenten Bestbedingung für Elitespringsport bieten.
Die vierte und damit letzte Qualifikation findet im Rahmen eines Turniers vom 27. bis 29. Oktober auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem statt. Die Reitakademie München bietet den Aktiven einmal mehr die Chance, ihre Pferde auf die Hallensaison einzustellen und dies bei gewohnt gekonnter und routinierter Organisation, also wiederum bei Bestbedingungen für Pferd und Reiter.
Bei jeder Qualifikation geht es wieder um Punkte, 25 plus einen, als 26 Punkte erhält der jeweilige Sieger, der Zweitplatzierte erhält 24 Punkte und so fort, der 25. Platz wird mit einem Punkt gerechnet.
Das Punktekonto ist entscheidend für eine Startberechtigung beim Finale. Das Finale findet wiederum im Rahmen der Münchner Großveranstaltung Munich Indoors vom 30. November bis 3. Dezember in der großen Olympiahalle im Olympiapark zu München statt.
Startberechtigt im Finale um das Bayern-Championat 2006, dotiert mit 10.000 Euro, sind die 25 Punktbesten aus den Qualifikationen und der Sieger im Bayern-Championats-Finale 2005, Uli Hacker.
Übrigens, die zugelassenen Reiter für das Bayern-Championat (Qualifikationen und Finale) sind Leistungsklasse S 1, Stamm-Mitglieder der LK Bayern, die Leistungsklasse S 2, sofern sie Mitglieder des Springreiter Clubs Bayern der LK Bayern sind. Übrigens, in den Qualifikationen sind pro Reiter zwei Pferde, im Finale pro Reiter ein Pferd erlaubt,
Die Weichen für das Bayern-Championat 2006 sind gestellt. Bayerns Springreiterelite wird heuer zum sechsten Mal auf Punktejagd gehen, immer mit der Zielsetzung „Finale bei Munich Indoors ". Die ersten Punkte gibt’s am 10. Juni in Mitwitz, wo Claudia Gundermann Regie führen wird.
Hubert Bichelmeier
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31.01.2006
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SC Bayern, engagiert und professionell
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Erste Mitgliederversammlung des Springreiter Club Bayern e.V. auf der Olympia-Reitanlage in
München-Riem
Am Dienstag, den 24. Januar 2006 fand die erste Mitgliederversammlung des im Frühjahr 2005 gegründeten SC-Bayern e.V. statt. Was sofort auffiel war, dass diese Mitgliederversammlung vom 1. Vorsitzenden Jürgen Kraus und vom 2. Vorsitzenden Max Kühner sehr engagiert und professionell vorbereitet war. Für einen noch so jungen Verein wahrlich keine Selbstverständlichkeit, wenngleich natürlich erkenn- und spürbar war, dass eben die Aktiven sozusagen aus dem Vereinsgeschehen heraus ihre sportliche Entwicklung fanden und deshalb in Sachen „Verein" keine Newcomer sind.
Jürgen Kraus und Max Kühner konnten alternierend über 30 Teilnehmer bei dieser Mitgliederversammlung begrüßen, die rege Beteiligung bewies das große Interesse der Aktiven an diesem Zusammenschluss, der sich aus dem Bayern-Championat heraus entwickelt hat, dessen Ziel auch die Existenzerhaltung des Bayern-Championats ist. Aber es gibt noch eine Reihe von Themen und Plänen, die so peu a peu in die Tat umgesetzt werden sollen.
Interessant war ein Bericht des Vorstandes. Derzeit umfasst dieser noch junge Verein insgesamt 94 Mitglieder, davon 37 Aktive und 57 Passive, eingebunden einige fördernde Mitglieder.
Natürlich war die Erweiterung des Mitgliederbestandes ein Thema zu sehr lebhaften Diskussion, wie überhaupt alle Themen sehr lebhaft und engagiert besprochen wurden. Ein durchaus positives Zeichen, welches zeigt, dass sich die Aktiven, eigentlich Individualsportler, sehr engagiert zu diesem Zusammenschluss bekennen.
Die wichtigsten Vorschläge zur Mitgliedergewinnung und Förderung des SC-B waren eine intensive Öffentlichkeitsarbeit über das Internet, über den Reiterklatsch und über Fachzeitschriften, hinzu kommt natürlich, dass die Mitglieder insoweit gefordert sind, in ihrem persönlichen Umfeld die Werbetrommel zu rühren.
German Reng, der die Clubkasse betreut, konnte eigentlich sehr erfreuliche Zahlen nennen, allerdings mit dem Fazit, dass dennoch für das Jahr 2006 noch eine Unterdeckung von 4.000 Euro zu Buche steht, über die man sich natürlich noch Gedanken machen muss. Natürlich, wenn es um Geld geht, taucht das viel gequälte Zauberwort „Sponsoring" auf, man gedachte dabei dankbar an das Engagement von Herrn Pfeiffer, der die wirtschaftlich tragende Säule für das Bayern-Championat war, Herr Jürgen Kraus konnte darauf verweisen, dass man mit der AWAG einen weiteren sehr engagierten Sponsor gewonnen hatte aber jeglicher Gutwill geht natürlich auch einmal zu Ende und es ist natürlich, dass man nicht über Jahre hindurch den gleichen Hauptsponsor bemühen kann. Deshalb die Bitte an die Mitglieder und Freunde des SC-B bemüht zu sein, potentielle Sponsoren für den Club und in erster Linie für das Bayern-Championat zu gewinnen.
Ein besonderer Tagesordnungspunkt waren die erweiterten Aktivitäten des Springreiter Club hinsichtlich der geplanten Late-Entry-Veranstaltungen, die von Georg Schweiger, der sich offiziell dieser Sache angenommen hatte, noch einmal erläutert wurden (Bayerns Pferde hatte die Termine bereits in der Ausgabe 1 / 2006, Seite 22 veröffentlicht). Der guten Ordnung halber noch einmal die Termine:
Mittwoch, 8. März Pferdefreunde Laurent / Finsing
Mittwoch, 29. März PSV St. Georg Ingolstadt-Hagau / Ingolstadt
Dienstag, 04. April, PSV St. Georg Ingolstadt-Hagau / Ingolstadt
Mittwoch, 19. April Neumarkter PSFR / Neumarkt
Mittwoch, 07. Juni Gut Sedlbrunn / Pöttmes
Eine lebhafte Diskussion ergab sich hinsichtlich der Einbindung von Springreitern der Leistungsklasse 4 in den Club und deren eventuelle Förderung. Hierüber wird sich die Vorstandschaft noch gesondert Gedanken machen und entsprechende Konzepte entwickeln.
A pro pos Vorstandschaft, auf Antrag von Herrn Jürgen Kraus, über die Entlastung dieses Vorstands abzustimmen, ergab sich per Akklamation eine einstimmige Entlastung, den amtierenden Vorstandsmitgliedern wurde sehr deutlich das volle Vertrauen ausgesprochen.
Unter „Wünsche und Anträge" gab es sehr lebhafte Diskussionen hinsichtlich einer Gestaltung von Mitgliedsbeiträgen, Herr Sprehe sprach eine Einladung aus, die nächste Jahreshauptversammlung in Fürth durchzuführen, wobei er natürlich als Gastgeber agieren würde, Jürgen Kraus stellte zur Diskussion, ob man nicht Turnierveranstalter besonders ehren und mit Plaketten auszeichnen sollte, wenn diese sich um den Springsport verdient machen. Bei allgemeiner Zustimmung konnte noch nicht endgültig geklärt werden, wie die Ermittlung erfolgen soll, eine zumeist gut angenommenen Anregung lautete, dass man im Rahmen der Jahreshauptversammlung darüber diskutieren wird und abstimmt, denn jeder der Aktiven bringt ja sehr individuell seine Erfahrungen über die Turniere und deren Veranstalter ein, wobei wichtige Kriterien wie Prüfungsplatz, Abreiteplatz, Aufstallung der Pferde, Parkmöglichkeiten und jegliche Form von Service abgefragt bzw. berücksichtigt werden sollte.
Ein wesentlicher Punkt der Versammlung war eine Festlegung der Termine und Veranstaltervereine für die vier Qualifikationen zum Bayern-Championat 2006.
Da sich einige Terminüberschneidungen zeigten und bei einigen Veranstaltern noch Rückfragen sind, konnte noch keine endgültige Entscheidung fallen. Die Vorstandschaft wird die noch offenen Fragen abklären und alsbald bekannt geben.
Für unsere Leser: Die verbindlichen Termine für das Bayern-Championat 2006 in unserer nächsten Ausgabe.
Entschieden wurde allerdings, dass im Rahmen der Bayerischen Meisterschaften zumindest im Jahre 2006 keine Bayern-Championats-Qualifikation durchgeführt wird. Einmal ist die Orientierung nach Meisterschaftsmeriten in der Öffentlichkeit und in den Medien so dominierend, dass die Qualifikation nicht die ausreichende öffentliche Resonanz findet.
Der Springreiter Club Bayern verabschiedet sich damit eigentlich von einem Punkt seiner Präambel zum Bayern-Championat, nämlich von der Förderung der Bayerischen Meisterschaften. Es ist nunmehr zu hoffen, dass das Landeschampionat, also die Bayerischen Meisterschaften nicht negativ beeinflusst werden, das heißt, über eine geringere Annahme der Meisterschaftsprüfungen zu klagen haben wird. Aber, dass man zunächst einmal ein solches Experiment wagt, ist verständlich, wie eigentlich alle Aktivitäten ein gewisser Versuchsballon sind, denn die Mitgliederversammlung zeigte durch die rege Beteiligung und durch die vielen Vorschläge, dass sehr viel Leben in diesem jungen Verein steckt, und Jürgen Kraus, der Vorsitzende, mit Recht immer wieder darauf hinwies, dass man alles positiv nach und nach umsetzen muss und wirbt, dass man aber dennoch nicht alle Ideen und Vorschläge von heute auf morgen verarbeiten kann.
Mit Umsicht und Beharrlichkeit lässt sich vieles erreichen. Das Bayern-Championat ist ein guter Beweis dafür, dass Kontinuität imagefördernd und leistungssteigernd sein kann, auch der Springreiter Club Bayern ist wohl auf gutem Wege, sich zu etablieren und in nächster und naher Zukunft viele Zielsetzungen zu erreichen. Die erste Mitgliederversammlung des Clubs hat gezeigt, ein positiver Trend ist auf gutem Wege …….
Hubert Bichlmeier
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01.12.2005
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Uli Hacker gewinnt das Bayern-Championats-Finale 2005
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Nach vier Qualifikationen standen auch die Finalisten für die fünfte Auflage des Bayern-Championats fest. Das Championat der Kontinuität erwies sich auch im Jahre 2005 wieder als leistungsfördernde Kreation im bayerischen Springsport, demgemäss auch das Finale am 1. Dezember 2005 in der Olympiahalle im Olympiapark einmal mehr nichts an Spannung vermissen ließ.
Die 25 Punktbesten aus den Qualifikationen und die Bayern-Championats-Siegerin des Jahres 2004, Sabine Stein aus Nürnberg, nahmen ihre Chance war, Bayern-Championats-Sieger 2005 zu werden.
Zunächst war den Aktiven und ihren Pferden eine Einlaufprüfung in der Klasse S geboten, um insbesondere den Pferden die Chance zu bieten, sich an das doch recht ungewöhnliche und sehr monumental wirkende Ambiente der Olympiahalle im Olympiapark zu akklimatisieren. Eine Reihe von Reiterinnen und Reitern nutzte diese Chance, einige von ihnen starteten aber nicht die Finalpferde, so zum Beispiel Max Kühner und Jürgen Kraus, deren Finalpferde genügend Routine, Erfahrung und Abgeklärtheit besitzen, um sich auch von der monumentalen Optik nicht negativ beeinflussen zu lassen. Die Einlaufprüfung, übrigens mit 25 Startern, gewann Ciaran Howley vom RFV Au-Hallertau mit Libra durch einen fehlerfreien Umlauf in 50,76 Sec. vor Jürgen Kraus, Hallertauer RFV Rohr, der mit Jack Jones ebenfalls fehlerfrei blieb und nach 51,31 Sec. im Ziel war. Drittplatziert Sabine Stein vom RC Nürnberg mit Landro, ohne Fehler erreichte sie nach 52,98 Sec. das Ziel vor Uli Hacker vom RFV TG Rosenheim-Land mit Gaia Girl, der nach 53,67 Sec. fehlerfrei zuhause war.
19.30 Uhr, die Startglocke für das Finale im Bayern-Championat 2005 ertönte. 24 Pferde standen auf der Starterliste, Maximilian Ziegler und Ciaran Howley hatten ihre Startberechtigung nicht wahrgenommen, dafür trat Monika Haas vom Schweitzer Hof mit Schweizer Hof’s Azzuro zum Finale an. Auf hervorragendem Geläuf, so das Lob der Reiterinnen und Reiter hatte ihnen Parcourschef Frank Rothenberger aus Bünde mit seinen namhaften Parcoursassistenten eine reelle Zwei-Sterne-Aufgabe gestellt. Vorsorglich hatte er im Vorfeld Bayerns Aktivensprecher Jürgen Kraus angesprochen, um die richtige Dosierung hinsichtlich des Schwierigkeitsgrades zu finden und schlechte Bilder zu vermeiden. Aber Kraus ermutigte ihn durchaus, regelkonforme Anforderungen zu stellen, die Erfahrungen aus fünf Jahren Bayern-Championat haben sein und das Selbstbewusstsein der bayerischen Reiterelite gefördert, das Finale hat mit dem gezeigten Sport einmal mehr bestätigt, die Zeiten der „bayerischen S-Prüfungen“ sind längst passe, heute können sich auch die bayerischen Elitereiter mit internationalen Maßstäben messen lassen.
Zu bemerken ist noch, dass die Startberechtigung Finale von vier Aktiven aus der Altersklasse „Junge Reiter“ wahrgenommen wurde. Mit diesen Jungen Reitern beweist das Bayern-Championat, dass es nicht nur eine Kreation für „alte Hasen“ ist, sondern dass hier ausschließlich die Leistung von Pferd und Reiter entscheidet.
Furiose Ritte und viel Spannung. „Wünschenswert wären etwa acht Paare in Stechen“, so meinte Jürgen Kraus bei seinem Gespräch mit den Parcourschef. Wie es Rothenberger gelang, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen, ist wohl sein Geheimnis, immerhin, er schaffte es, acht Paare erreichten durch Nullrunden in dem anspruchsvollen Parcours das Finale. Es waren übrigens drei Nullrunden mehr, aber drei Paare mussten 0,25 und 0,50 Zeitstrafpunkte hinnehmen und verpassten damit das Stechen. Unter den acht Stechteilnehmern die Amazonen Pascale Pfeiffer, Jörne Sprehe, Monika Haas und die Championatsgewinnerin aus dem Vorjahr, Sabine Stein. Ihre männlichen Konkurrenten: Martin Vogel, Andreas Brenner, Uli Hacker und Jürgen Kraus, einer der Väter des Bayern-Championats.
Vier der acht Stechteilnehmer blieben auch in einem furiosen Stechen ohne Fehler, wieder einmal musste die Uhr entscheiden. Viertplatziert am Ende Monika Haas mit Schweizer Hof’s Azuro, die nach 46,65 Sec. im Ziel war. Auf dem 3. Platz Sabine Stein mit Landro, sie war nach 39,78 Sec. zuhause. Den 2. Platz belegte Jürgen Kraus mit Nathan nach 38,01 Sec. Es war ein sehenswerter Ritte, denn Kraus „schnippelte“ bei allen Wendungen Zehntel und Zehntel zu seinen Gunsten, aber die unerbittliche Uhr blieb bei 38,01 Sec. stehen.
Uli Hacker (40), ein Vollprofi, der in Kolbermoor – Bad Aibling einen Ausbildungsstall betreibt, hatte mit seiner 9-jährigen Bayernstute Gaia Girl von Cavalier/Spontan seinen großen Tag. Für dieses Paar blieb die Uhr bei 37,93 Sec. stehen, der neue Bayern-Championats-Sieger hieß damit Uli Hacker, durfte sich gebührend feiern lassen und wurde mit 2.500 € Preisgeld noch recht erfreulich belohnt. Auch die Konkurrenz gratulierte ihrem sein 17 Jahren in Oberbayern agierenden Reiterkollegen sehr herzlich, Uli Hacker ist ein absoluter Sympathieträger im bayerischen Springsport, erfolgreich als Reiter, aber auch anerkannt als Ausbilder.
Das Stechen erreichten übrigens noch Andreas Brenner mit Quiberon, drei Zeitfehlerpunkte in 44,87 Sec., der sechstplatzierte Martin Vogel mit Ritter, vier Strafpunkte, 39,06 Sec., auf Platz sieben Jörne Sprehe mit Christopher, 4 / 39,09 Sec. und Achte war Pascale Pfeiffer mit Caprera, 4 / 40,32 Sec.
Der große Pechvogel dieser Prüfung war Max Kühner von der Reitakademie München, zweiter Vorsitzender des Springreiter Club Bayern (SC-B), der sich als Organisator laufend verdient macht, der aber auch als Reiter von Jahr zu Jahr mehr auf sich aufmerksam machen konnte. Das Jahr 2005 war für ihn ein besonderes Erfolgsjahr und so galt er auch für das Bayern-Championat als einer der Favoriten. Er hatte den 10-jährigen Schimmelwallach Ontario gesattelt, ein Pferd, welches mit keiner Höhe Probleme bekommt. Ausgerechnet Ontario hatte offensichtlich eine Schrecksekunde, denn, was für ihn ungewöhnlich ist, er drehte an einem Sprung rapide ab und katapultierte seinen Reiter mit Wucht in das Hindernis. Ontario und Max Kühner blieben sichtbar unverletzt, dennoch verzichtete Kühner auf die Fortsetzung des Rittes. Jegliche Platzierungschancen waren natürlich passe.
So nahe liegen Glück für Höchstleistungen und das Pech für Routiniers und Könner beieinander, und so bestätigt sich eigentlich gerade hier einmal mehr die Philosophie des Bayern-Championats als Championat der Kontinuität. Dass auch Top-Favoriten einmal großes Pech haben können, zeigte sich hier beim Finale und so bestätigte sich auch, dass die Qualifikationen zum Finale mit der Punktewertung wirklich ein reelles Spiegelbild des Leistungsvermögens und Könnens von Reiter und Pferd darstellen. Eintagsfliegen haben keine Chance. So lobte auch der Sieger des Bayern-Championats 2005, Uli Hacker, in einer abschließenden kleinen Pressekonferenz die Bedeutung des Bayern-Championats für den Springsport generell und für ihn persönlich. Auch er begrüßte die Chancen, über das Bayern-Championat zu Munich Indoors zu kommen sehr, internationale Luft schnuppern zu können, denn auch für ihn als Vollprofi bedeuten solch Großveranstaltungen zusätzlichen Erfahrungs- und Routinegewinn.
Der sehr engagiert agierenden Pressesprecherin von Munich Indoors, Martina Brüske, konnte von Seiten der Bayern-Championats-Organisatoren bestätigt werden, dass die Serie Bayern-Championat mit vier Qualifikationen und einem Finale – selbstverständlich wie bisher bei Munich Indoors – auch künftig fester Bestandteil des bayerischen Turnierkalenders sein wird. Die wirtschaftliche Absicherung erfolgt neben potentiellen Sponsoren in erster Linie auch durch den Springreiter Club Bayern, der die potentiellen Bayern-Championats-Starter in sich vereinigt und sozusagen auch in wirtschaftlicher Selbsthilfe den Fortbestand dieser erfolgreichen und erfolgsfördernden Kreation sichert.
Bayern-Championat 2006, wo werden die Qualifikationen stattfinden ? Die Bedeutung des Bayern-Championats wird einmal mehr unterstrichen durch zahlreiche Angebote von Veranstaltern, die Qualifikationsprüfungen auszurichten. Noch ist die Entscheidung beim Bayern-Championats-Gremium nicht gefallen, die Sondierung erfolgt innerhalb der nächsten Wochen, wir werden in einer unserer nächsten Ausgaben darüber berichten.
Hubert Bichlmeier
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28.10.2005
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Großes Punktefinale bei der Reitakademie in München-Riem
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Pascale Pfeiffers „Husarenritt“ sichert ihr den Startplatz bei Munich Indoors 2005
Eingebunden in ein wohlorganisiertes und routiniert durchgeführtes Springturnier vom 28. bis 30. Oktober auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem fand die vierte und damit letzte Qualifikation zum Bayern-Championat 2005 statt. Nach Pöttmes, den Bayerischen Meisterschaften in Riem und nach Thann bot sich noch einmal die Möglichkeit, das Punktekonto aufzubessern und sich so für einen Start beim Finale am 1. Dezember im Rahmen von Munich Indoors in der Olympiahalle im Olympiapark zu qualifizieren. Besonders jene Reiterinnen und Reiter, die nach der Qualifikation in Thann in der Punktetabelle noch einen Mittelplatz hatten, waren natürlich gefordert, in Riem noch zu punkten.
Zweiunddreißig Pferde wurden für diese Springprüfung der Kl. S **, der letzten Qualifikation zum AWAG-Bayern-Championat, gesattelt. Es war nach der grünen Saison für einige die erste Herausforderung in der Halle, mit der die Pferde, aber auch ihrer Reiterinnen und Reiter offensichtlich gut zurande kamen. Es wurde sehr, sehr guter Sport geboten, es ist doch immer wieder eine Bestätigung, dass das Bayern-Championat im Laufe der Jahre wirklich die Elite zusammengeführt hat und diese hervorragenden Springsport bieten kann. Die Parcoursgestaltung war anspruchsvoll, wie es einer Zwei-Sterne-Prüfung gebührt, von den Springpferden wurde nicht nur Springvermögen und Schnelligkeit gefordert, sondern auch ein großes Maß an Durchlässig- und Wendigkeit. Mit einem wahrlich furiosen Ritt entschied Pascale Pfeiffer von den Reiterfreunden Landgestüt Landshut diese Prüfung für sich. Caprice 316, eine 9-jährige Holsteiner Stute spielte meisterlich mit, blieb fehlerfrei und war in der Rekordzeit von 60,73 Sec. im Ziel. Die aparte Reiterin, die mit 34 Punkten schon Anwärterin auf einen Startplatz bei Munich Indoors war, sicherte sich diesen Platz mit einem 25-Punkte-Sieg ab und gilt in dieser bestechenden Form mit Caprice als Geheimtipp für den Titel Bayern-Championesse, den sie ja bereits im ersten Bayern-Championats-Jahr 2001 schon einmal erreiten konnte. Zweitplatziert in dieser letzten Qualifikation war Philippe Meier, der Schweizer mit dem Reiterausweis des RFV Detter-Weissenbach, er hatte Rock Bottom unter dem Sattel, blieb ebenfalls fehlerfrei und war nach 62,06 Sec. im Ziel. Drittplatziert ebenfalls durch eine Nullrunde in 63,13 Sec. war Sönke Kohrock vom RFV Au-Hallertau mit Traxdata Arams Way.
Sönke Kohrock führt auch die AWAG-Bayern-Championats-Tabelle mit 66 Pkt. an, die nebenstehende Tabelle zeigt, wer sich für das Finale qualifizieren konnte, wobei Sabine Stein aus Nürnberg als Titelverteidigerin auch ohne Qualifikation startberechtigt gewesen wäre.
Das Finale des Championats der Kontinuität, wie man das Bayer-Championat immer wieder nennt, findet am 1. Dezember im Rahmen von Munich Indoors in der Olympiahalle München im Olympiapark statt. Ob Sabine Stein ihren Championatstitel des vergangenen Jahres verteidigen kann, steht noch in den Sternen, bislang glückte es noch keinem Championatsgewinner, den Titel zu verteidigen. Wird Sabine Stein mit einer Ausnahme überraschen ?
Das AWAG-Bayern-Championat, wirtschaftlich gefördert von der Firma Alfred Wieder AG, hat auch in der fünften Auflage Spannung und Hochleistungssport garantiert. Der Springreiter Club Bayern hat bereits die Weichen gestellt, dass es auch im Jahre 2006 wieder dieses Bayern-Championat geben wird. Details hierzu können wir erst in einer unserer nächsten Ausgaben liefern, noch sind die Sondierungsgespräche im Gange. Wann und wo die Qualifikationen im Jahre 2006 stattfinden werden, darüber werden wir Sie alsbald informieren.
Spitzensport und Spannung in der Riemer Reithalle
Neben dem Zwei-Sterne-S als Qualifikation zum Bayern-Championat bot die Reitakademie noch vier weitere Springprüfungen der Schweren Klasse an. Um den Preis und Ehrenpreis, gegeben von der Reitakademie München, starteten 45 Pferde, Siegpferd war hier Fidipus, ein 19-jähriger Holsteiner Hengst unter dem Sattel vom Matthias Mock von der RSG Himmelgarten. Fidipus war wie 16 weitere Pferde fehlerfrei geblieben, aber mit 55,10 Sec. als Schnellster im Ziel. Er verwies Galantus 2 und Zappzerapp, beide unter dem Sattel von Rüdiger Renner, Gut Wiesmath, auf die Plätze zwei und drei.
Um den Preis und Ehrenpreis der Fürst Fugger Privatbank ging es in einer Springprüfung der Kl. S * mit 67 Startern, hier blieben 9 Pferde ohne Fehler, Siegpferd wurde Josephine 17, eine 11-jährige Holsteiner Stute unter dem Sattel von Hans-Peter Konle vom RC Küps. Dieses Team war nach 48,09 Sec. im Ziel. Eine Springprüfung der Kl. S mit Stechen für Junioren und Junge Reiter war als Qualifikation zum Bavarian Youngster Cup 2005 ausgeschrieben, hier wurden 27 Pferde gestartet, drei von ihnen erreichten das Stechen. Die drei Stechteilnehmer lieferten rasante Vorstellungen ab, die Spannung in der sehr gut gefüllten Riemer Reithalle war enorm. Bemerkenswert, die drei im Umlauf fehlerfrei gebliebenen Pferde blieben auch im Stechen ohne Fehler, sodass hier die Uhr entscheiden musste. Nach 33,04 Sec. war Michael Eichler von der Reitakademie München mit Conamiro, einem 10-jährigen Oldenburger Wallach, im Ziel und durfte sich als Sieger beglückwünschen lassen. Eine hervorragende Vorstellung bot auch Kristian Kniha, ebenfalls Reitakademie München, mit Manfred Rudel’s Gambrinus R, einem 13-jährigen Bayernhengst. Dieses Team war nach 35,66 Sec. zuhause und belegte Platz zwei. Das Team Kniha / Gabrinus scheint sich mehr und mehr zu finden, ein Team, welches für die nächste Saison viel verspricht. Einen rasanten Ritt zeigte auch der amtierende Bayerische Meister der Jungen Reiter, Leonhard Wörle von den Pferdefreuden Dachau, der Lantana, eine 9-jährige Holsteiner Stute gesattelt hatte. Nach 38,32 Sec. waren auch sie zuhause.
Beigeisternden Springsport, vom vorzüglichen Moderator Thomas Eglinski einmal mehr „gut verkauft“, zeigten die 34 Starter in einer Drei-Sterne-Prüfung mit Siegerrunde, Preis und Ehrenpreis gegeben von der Reitakademie München. Ein sehr anspruchsvoll gestalteter Parcours war für die Pferde eine große Herausforderung, neun Pferde qualifizierten sich für die Siegerrunde, in der Cameron Hanley vom RFV Pfungstadt mit Hippica Kerman fehlerlos blieb, aus dem Umlauf allerdings einen halben Zeitfehler mitgebracht hatte. Dennoch, mit 0,50 Fehlerpunkten in 41,67 Sec. durfte er sich ein Preisgeld von 2.400 € abholen. Rudolf Könemund vom RFV Burscheid-Pfaffenlöh mit Chamby blieb ebenfalls in der Siegerrunde ohne Fehler, hatte aus dem Umlauf 0,75 Zeitfehlerpunkte mitgebracht, zeigte allerdings im Finale einen temporeichen Ritt und war nach 38,85 Sec. glücklicher Zweitplatzierter. Den 3. Platz belegte Hardy Diemer vom PSV Bad-Ems mit Iosis Du Dome, er musste sich mit vier Fehlerpunkten in 42,56 Sec. mit dem 3. Platz zufrieden geben, Vierter wurde Rüdiger Renner vom Gut Wiesmath mit Zappzerapp in der Spitzenzeit von 36,26 Sec., er musste sich allerdings acht Fehlerpunkte anrechnen lassen, so wie Max Kühner von der Reitakademie München mit Calle 11, der ebenfalls bereits nach 37,78 Sec. zuhause war. Zorika 2 unter Harald Lill, Quiberon W unter Andreas Brenner und Lady Challenge unter Martin Schäufler hatten jeweils acht Fehlerpunkte auf dem Konto, Neuntplatzierter war der Pechvogel des Geschehens, German Reng mit Grand Couleur, der null Fehlerpunkte im Umlauf hatte und in der Siegerrunde nach Hindernis eins auf die falsche Bahn geriet und ausscheiden musste. Schade, denn er hatte große Chancen zu gewinnen, immerhin, so berichtete der Moderator, ist German Reng ein typischer Sonntagssieger und ausgerechnet an einem Sonntag passierte dem routinierten Reiter diese Missgeschick….
Vorzeigbarer Sport bei den Amateur-Springprüfungen.
In der Qualifikation „Erster Großer Lehmann FAB Amateur Cup“ vom Förderkreis für Amateur- und Berufsreitsport gab es zunächst eine Stilspringprüfung der Kl. L mit Stechen. Gewertet wurde in zwei Abteilungen, insgesamt zählte man 59 Starter. Die 1. Abteilung gewann Michael Fildebrandt vom RV Königsbrunn Gut Fohlenhof mit Shit happens nach einer fehlerfreien Stechtour in 30,52 Sec., die 2. Abteilung sicherte sich Franz Steiner jun. vom RFV Rupertiwinkel Tengling mit Acordula in einer fehlerfreien Stechzeit vom 30,93 Sec. Die beste Stilnote in der 1. Abteilung hatte Simone Blum vom LRFV Massenhausen mit Lady Carlotta erreicht, ihnen hatten die Richter die WN 8,2 gutgeschrieben, sie blieb auch in der Siegerrunde fehlerfrei, war allerdings mit 31,51 Sec. etwas langsamer als die beiden Erstplatzierten. In der 2. Abteilung hatte Julia Schönhuber vom PSG Vier Jahreszeiten Waltersham mit Snow White 4 mit 8,0 die beste Stilnote, auch dieses Team blieb im Stechen fehlerfrei und belegte nach 31,88 Sec. den 2. Platz.
Eine Qualifikation zum „Ersten Großen Kentucky FAB Amateur Cup“ war als Springprüfung der Kl. M/B mit Stechen ausgeschrieben, insgesamt 70 Pferde wurden gestartet, platziert wurde in drei Abteilungen. Die 1. Abteilung gewann Franz Steiner jun. mit High Tone Z fehlerfrei in 30,39 Sec., die 2. Abteilung gewann Christiane Hilger vom RFV Gut Wiesmath mit Pilora fehlerfrei in 31,01 Sec. und die 3. Abteilung entschied Michael-Sönke Andersen vom RFV Au-Hallertau mit Grande Amour, 0 Fehler in 31,16 Sec. für sich.
In einer Springprüfung der Kl. L, Preis und Ehrenpreis gegeben vom Springreiter Club Bayern, wurden 11 Pferde gestartet. Die Besonderheit hier, die Reiterinnen und Reiter werden in der Vorbereitung zu dieser Prüfung von Paten aus der Leistungsklasse 1 betreut. Das heißt, sowohl beim Abreiten als auch beim Abgehen des Parcours gibt es letzte Tipps und so sind diese Starts dann - erstmals in Thann versucht – nicht nur für jene im Sattel von besonderer Spannung, sondern auch für deren mitfiebernde Paten. Gewinnerin dieser Prüfung war Suzan Menderez von der Reitakademie München mit Samba Saray, sie blieb fehlerfrei und war nach 46,83 Sec. im Ziel, ihr Betreuer war German Reng.
Von besonderem Interesse war natürlich auch eine Springprüfung der Kl. M/A für 6- bis 8-jährige Pferde mit 63 Startern, die in zwei Abteilungen gewertet wurde. Die 1. Abteilung gewann Rolex 72, ein 7-jähriger Holländischer Wallach unter dem Sattel von Andreas Brenner, RFV St. Georg Nördlingen, fehlerfrei in 50,54 Sec. Die 2. Abteilung gewann Royal Star 9 (leider keine weiteren Angaben), unter dem Satte von Cameron Hanley, einem Irländer, der für den RFV Pfungstadt reitet. Dieses Team blieb fehlerfrei und war nach 51,07 Sec. zuhause. Weitere Ergebnisse, insbesondere auch von den Springpferdeprüfungen finden Sie im Ergebnisdienst (Gelber Teil oder im Internet).
Hubert Bichlmeier
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22.10.2005
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Das Bayern-Championat 2005
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Die letzte Chance via Munich Indoors 2005 bei der Reitakademie München
Die Kreation „Bayern-Championat“ wird in diesem Jahr am Donnerstag, den 1. Dezember im Rahmen von Munich Indoors zum fünften Male das Finale starten. Nach einer Einlaufprüfung etwa um 13.30 Uhr wird die Startglocke für das Bayern-Championats-Finale, einer Springprüfung der Kl. S** um 19.00 Uhr erklingen.
Das Bayern-Championat konnte sich in den wenigen Jahren einen hervorragendes Image für und bei den Aktiven verschaffen, zudem erfreuen sich die Qualifikationen und das Finale zunehmender Anerkennung in der Öffentlichkeit und bester Medienwirksamkeit. Ein Championatssieg hat zwischenzeitlich einen hohen Stellenwert, gleichzusetzen mit einer Meisterschaft. Er ist nur schwieriger zu erringen. Dass man, um Championatssieger zu werden, das Finale gewinnen muss, ist eine Sache. Dass man sich aber zunächst einmal in vier angebotenen Qualifikationsprüfungen zu den 25 Punktbesten heranarbeiten muss, um im Finale starten zu dürfen, ist eine andere und sehr schwierigere Sache. Kontinuität ist gefragt, nicht umsonst nennt man das Bayern-Championat auch das Championat der Kontinuität.
Die AWAG-Springsportserie zum zweiten Male Gast auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem.
Die zweite Qualifikation fand fast schon traditionsgemäß im Rahmen der Bayerischen Meisterschaften im Juli auf der Olympia-Reitanlage statt. Nunmehr vom 28.-30. Oktober ist die Reitakademie München im Rahmen ihrer Hallenveranstaltung Gastgeber für die vierte und alles entscheidende Qualifikation im Bayern-Championat 2005. Natürlich stehen einige, die an der Spitze der Tabelle stehen, schon als potentielle Starter für das Finale fest, im Mittelfeld allerdings kann sich noch sehr viel bewegen. Das Zünglein an der Waage für einen Start bei Munich Indoors wird für einige die Springprüfung bei der Reitakademie München sein, wobei hier zudem die Möglichkeit gegeben ist, die Pferde bereits auf eine Hallenstart vorzubereiten.
Die Bayern-Championats-Gründer und jetzt auch die Vorstandschaft des SC-Bayern formulieren ihre Ziele auch in der Förderung von förderungswürdigen Turnierveranstaltern. Im fünften Jahr der Kreation Bayern-Championat, von Springreitern für den Springsport geschaffen, freuen sich die Initiatoren und Aktiven gleichermaßen, im Rahmen eines Hallenturniers der Reitakademie München in der Olympia-Reithalle München-Riem ihre vierte Qualifikation im AWAG-Bayern-Championat 2005 durchführen zu dürfen. Die Bayern-Championats-Organisatoren, die Aktiven, ihre Fans und viele Pferdefreunde freuen sich auf die Turniertage bei der Reitakademie München, den Reiterinnen und Reitern und ihren Pferden gilt ein kräftiges Toi, toi, toi.
Hubert Bichlmeier
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2005
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Das AWAG Bayern-Championat in Thann
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Martin Schäufler gewinnt dritte Qualifikation – Jörne Sprehe übernimmt Führung in der Punkteliste – Bayerns LK 1 Reiter als Turnierberater für SC-B Partner
Das AWAG-Bayern-Championat 2005 hat im Rahmen der Thanner Reitertage seine dritte Qualifikation absolviert. Witterungsbedingt stand diese Qualifikation nahezu auf Messers Schneide, der hervorragend präparierte und wetterfeste neue Sandplatz der Reitervereinigung Oberland Thann wurde allerdings von den Aktiven so positiv aufgenommen, dass sie selbst unwetterartige Regengüsse in Kauf nahmen. „Bei diesem Boden muss man reiten“, war die einhellige Meinung, und so standen 39 Pferde unter dem Sattel der bayerischen Springreiter-Elite auf der Thanner Starterliste. Ausgeschrieben war wie immer eine Zwei-Sterne-Prüfung, für die Banki & Sohn und Reitsport Maderer die Ehrenpreise bereitstellten. Das unter den gegebenen Witterungsbedingungen noch beachtliche Publikumsinteresse – die anschließende Grand Prix Kür unter Flutlicht war eine weitere Zugnummer – erlebte wahrlich großen Sport in einer von Johann Sailer Zwei-Sterne-gerecht gestalteter Springbahn.
Auf griffigem Geläuf erlebte man Pferde mit beachtlichem Springvermögen, gut ausgebildet und rittig, dem überwiegend fachkundigen Publikum boten sich Bilder, welche für den Springsport warben. Spannend war es zudem, denn der Ehrgeiz der Aktiven, im Bayern-Championat zu punkten, ist groß. Einmal, weil eben nur die fünfundzwanzig Punktbesten im Finale starten dürfen und das Finale ist nicht nur finanziell ein Anreiz, sondern es findet im Rahmen von Munich Indoors, heuer vom 1. bis 4. Dezember in der Olympiahalle im Olympiapark statt, also im Rahmen einer attraktiven Veranstaltung mit dem zusätzlichen Anreiz, dass die sechs Erstplatzierten in der internationalen Tour weiterreiten dürfen.
Nur sechs Pferde in dieser dritten Qualifikation blieben ohne Spring- und Zeitfehler. In bestechender Form zeigte sich die 9-jährige Westfalenstute Lady Challenge unter Martin Schäufler vom RFV Gut Wiesmath, die den Parcours fehlerfrei in 65,01 Sec. bewältigte. Für den 29-Jährigen Reiter, der im Reit- und Ausbildungsbetrieb seiner Eltern tätig ist, bedeutete dieser Sieg 26 Qualifikationspunkte und mit einer nunmehr erreichten Gesamtpunktsumme von 47 die sichere Startberechtigung bei Munich Indoors. Die Goldschleife für das Pferd, 1.000,-- € für die Besitzer des Pferdes und einen wertvollen Ehrenpreis für den Reiter Schäufler waren der wohlverdiente Lohn für eine hervorragende Leistung. Rüdiger Renner, ebenfalls vom RFV Gut Wiesmath, hatte Zappzarapp, einen 8-jährigen Oldenburger Wallach gesattelt, blieb mit diesem ebenfalls fehlerfrei und war nach 66,95 Sec. im Ziel. Das bedeutete Platz zwei und gleichzeitig einen Sprung auf Rang drei in der AWAG-Bayern-Championats-Liste, die ihn nunmehr mit 47 Punkten bereits als Finalteilnehmer bei Munich Indoors ausweist. Renner, der schon einmal Bayern-Championats-Sieger war, ist offensichtlich wieder auf dem Weg an die Spitze. Diese hält derzeit Jörne Sprehe vom RC Herzogenaurach, welche in der dritten Qualifikation den 9-jährigen Westfalenwallach Christopher 7 gesattelt hatte. Der spinggewaltige Schimmel blieb fehlerfrei und war nach 67,04 Sec. zuhause, er belegte Platz drei und sprang damit nach drei Qualifikationen mit hohen Platzierungen mit 61 Punkten an die Spitze der Championatsliste. Weitere Nullrunden in dieser dritten Qualifikationen: German Reng, RV St. Leonhard, mit Grand Couleur, nach 67,18 Sec. Viertplatzierter, auf dem fünften Platz Andy Candin, RRFV Ingolstadt-Spitzlmühle mit Remember Z, 67,91 Sec. und Sönke Kohrock, RFV Au-Hallertau mit Traxdata Arams Way, Platz sechs nach 69,86 Sec. Felicitas Hipp mit Katarina 4 und Stefan Nörtemann mit Champ 71 mussten sich mit den Plätzen sieben und acht zufrieden geben, ihre Pferde blieben ohne Springfehler, mussten sich aber je 0,75 Zeitfehler anrechnen lassen. Desweiteren platziert mit je vier Fehlerpunkten (ein Springfehler) Hans-Peter Konle mit Ricarda, Jürgen Kraus mit Nathan, Johannes Holzeder mit Larry, Philippe Meier mit Rabea und Sönke Kohrock mit Callaway.
Die wirtschaftliche Absicherung der Bayern-Championate erfolgt zunächst einmal über AWAG, aber auch über die Mitgliedsbeiträge des Springreiter Club Bayern (SC-B). Dieser Springreiter Club hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, auch Springreiter, die noch nicht zur Leistungsklasse 1 und 2 gehören, auf dem Weg dorthin fachlich zu betreuen. Diese Betreuung erfolgt im Rahmen von Springprüfungen der Kl. L, die bei allen Veranstaltungen eingeschaltet werden sollen, welche Bayern-Championats-Qualifikationen durchführen. Die Geldpreise stellt der Springreiter Club Bayern zur Verfügung.
Premiere dieser Kreation war beim RV Oberland Thann. Auf der Starterliste standen 19 Pferde, deren Reiterinnen und Reiter von einer Reihe der bayerischen Elitespringreiter betreut wurden. Die Partnerfindung erfolgte per Los, die zugelosten Reiterinnen und Reiter wurden von Jörne Sprehe, Michaela Brückmann, Max Kühner und anderen sozusagen unter die Fittiche genommen, man betreute sie beim Abgehen des Parcours, bei der Vorbereitung zum Start und es schien doch so, dass so mancher wertvolle Tipp von den Routiniers bei den Betreuten gut ankam. Ein ganz amüsanter Nebeneffekt ist natürlich der, dass es für die Etablierten ein weiterer Wettbewerb ist, den sie zwar nur indirekt beeinflussen können, aber der viel Spannung auslöst. Stolz wie Pfaue warfen sich einige von ihnen in die Brust, wenn die von ihnen „Betreuten“ gute Leistungen zeigten. Es geht allerdings bei dieser Geschichte nicht um den Wettbewerb der Etablierten, sondern auch darum, dass man jene Reiterinnen und Reiter, mit denen man normalerweise nicht konkurriert, persönlich kennen lernt, und vorausgesetzt, dass diese es annehmen wollen, man ihnen wertvolle Tipps vermitteln kann. Annehmen wollten sie sie alle und so entwickelt sich zweifellos eine sympathische Partnerschaft, große Kollegialität und eine wertvolle Förderung der Ideologie des Springreiter Clubs Bayern.
Zur Springprüfung der Kl. L ist zu bemerken, dass sie von Andreas Gutwald vom RV Oberland Thann gewonnen wurde. Unter dem Sattel Luca K, das Paar war nach fehlerfreiem Umlauf in 47,21 Sec. zuhause. Beratender Pate war der Erfolgsreiter Holger Wenz, der sich über Gutwalds Sieg ebenso freute wie Gutwald selbst. Zweitplatziert in dieser Prüfung Anna-Katharina Wiester von der PSG Schweizer Hof, die mit Vanessa 156 ebenfalls fehlerfrei geblieben war und mit 49,35 Sec. den zweiten Platz belegte. Ihr Pate war Jürgen Kraus und auf dem 3. Platz landete nach fehlerfreiem Umlauf in 56,66 Sec. Ursula Stein vom RFV Gut Wiesmath mit Joe d’ Amour, betreut von Michaela Brückmann. Die viertplatzierte Denise Schurzmann aus Aubenhausen mit Livland 2 wurde von Jörne Sprehe betreut, Pate für den fünftplatzierten Andreas Gutwald mit Evening Star 2 war natürlich wiederum Holger Wenz.
Die vierte und letzte Bayern-Championats-Qualifikation 2005 findet in München-Riem statt.
Vom 28. bis 30. Oktober ist die Reitakademie München in der Olympiareithalle in München-Riem Gastgeber für Bayerns Springreiter-Elite und Ausrichter der vierten und letzten Qualifikation im AWAG-Bayern-Championat 2005. Diese vierte Qualifikation findet wiederum in der Halle statt, um die Pferde auf die Hallensaison vorzubereiten und vor allem den Pferden auch die Möglichkeit zu geben, sich auf die Hallenverhältnisse bei Munich Indoors einzustellen. Diese vierte und damit letzte Qualifikation ist wiederum das Zünglein an der Waage. Natürlich haben die ersten Zehn aus der aktuellen Tabelle das Ziel, einen Start bei Munich Indoors, mit großer Wahrscheinlichkeit schon erreicht, aber noch stehen eine Reihe von Namen auf der AWAG-Bayern-Championats-Liste, die noch punkten müssen, um zu den 25 Besten zu gehören. Wobei der Begriff „Beste“ hier nicht unbedingt ein Wertbegriff sein muss, eine Reihe von Aktiven hatten andere Verpflichtungen wahrzunehmen und konnten nicht alle angebotenen Sichtungen reiten. Für sie ist die Olympiareithalle in München-Riem sozusagen die letzte Chance, für das Finale zu punkten ….
Die Olympia-Reitanlage in München-Riem ist damit heuer zum zweiten Male Austragungsort einer Bayern-Championats-Qualifikation. Die zweite Qualifikation fand im Rahmen der Bayerischen Meisterschaften statt, die vierte Qualifikation nun findet im Rahmen eines Turniers der Reitakademie München statt. Beide Turniere stehen unter der Leitung von Gabriele Kühner, die sich solcher Qualifikationen annehmen kann, weil sie die Anforderungen, welche die Bayern-Championats-Organisatoren stellen, erfüllen kann. Da geht es nicht nur um organisatorische Dinge, sondern da geht es auch um die Bereitstellung von Springplätzen, die es den Pferden möglich machen, ihr Leistungsvermögen einzubringen.
Die Platzverhältnisse auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem wurden, von Gabriele Kühner beharrlich gefordert, Zug um Zug gewaltig verbessert. Dass neben den Dressurvierecken auch die Springplätze auf internationalen Standard gebracht wurden, ist ein wesentlicher Verdienst von Wolfgang Maier, der mit seiner Firma Derby Parcours / HR-Hindernis- und Reitplatzbau der Riemer Reitplätze angenommen hat. An Erfahrung mangelt es ihm nicht, immerhin findet man die von ihm funktionell gestalteten Reitplätze mit Reitböden, die sich durch Griffigkeit, Elastizität auszeichnen und pflegeleicht sind, bei einer Reihe renommierter Reitbetriebe, so bei Andreas Brenner in Nittingen, bei Jürgen Kraus in Landshut, bei Markus Beutel in Altusried, bei Rüdiger Renner in Gilching, bei Wolfgang Puschak in Bonstetten, bei Ute und Felicitas Hipp in Pfaffenhofen, bei Magalows auf Gut Ising, bei Volker Schmidt in Aufroth, bei Eva und Walter Schmid in Utting und nunmehr, dies ist im Bericht über Thann bereits angesprochen worden, beim Reitverein Oberland in Thann auf dem Betrieb der Familie Wohlschläger. Für die Bodengestaltung bei Partner Pferd in Leipzig, bei der Apassionata, der Gala-Schau für Pferde, zeichnet Derby Parcours ebenso verantwortlich wie für die Gestaltung von Hindernissen, die robust, vielseitig einsetzbar sind und dennoch eine gewisse Individualität zeigen. Beispiel hierfür sind die Chinesischen Türme, Mühlräder, Gittertürme im Sechseck und ähnliches. Wolfgang Maier, der Geschäftsführer von Derby Parcours kommt ja selbst aus der Reiterei und weiß, wie wichtig gute Böden nicht nur für den Erfolg, sondern auch für die Gesundheit der Pferde sind.
Die Olympia-Reitanlage und damit auch die Reitakademie München erfüllt gerade auch in diesem wichtigen Punkt „Reitplätze“ eine bedeutende Forderung der Bayern-Championats-Organisatoren, deren Zielsetzung unter anderem die Förderung des Springsports in Bayern ist. Eine Förderung in Richtung Leistungssteigerung, die eben nur möglich ist, wenn für die Pferde Bestbedingungen geboten werden. Die ist in München-Riem der Fall, wie leistungsfördernd Bestbedingungen sind, sah man bereits bei den Bayerischen Meisterschaften in Riem, jüngst auf dem Maierschen Derby-Parcours in Thann bei Holzkirchen und diese Bestbedingungen werden auch in der Olympiareithalle München-Riem zur vierten Qualifikation geboten sein. Wer diese Bestbedingungen Ende Oktober zum Erfolg ummünzen und via Munich Indoors punkten kann, wird sich zeigen, spannender Spitzensport ist angesagt, denn es ist die letzte Chance, fürs Finale zu punkten ….
Hubert Bichlmeier
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2005
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Die AWAG-Springsportserie zu Gast beim RV Oberland-Thann e.V.
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Die Bayern-Championatsgründer und jetzt auch die Vorstandschaft des SC-Bayern formulieren ihre Ziele auch in der Förderung von förderungswürdigen Turnierveranstaltern. Im fünften Jahr der Kreation Bayern-Championat, von Springreitern für den Springsport geschaffen, freuen sich die Initiatoren und die Aktiven gleichermaßen, im Rahmen eines Turniers des RV Oberland-Thann e.V. dort gastieren zu dürfen. Die dritte Qualifikation des Jahres 2005 im AWAG-Bayern-Championat ist eingebettet in ein Turnier, welches weit über Bayerns Grenzen hinaus immer wieder hohe Anerkennung fand. Oberland-Thann ist für die bayerische Reitsportszene längst ein Markenzeichen und so freuen sich ganz besonders die Elitespringreiter Bayerns, in Oberland-Thann die Perfektion in der organisatorischen Betreuung genießen zu dürfen.
Die Bayern-Championats-Organisatoren, die Aktiven, ihre Fans und viele Pferdefreunde freuen sich auf die Turniertage auf der Reitanlage des RV Oberland-Thann, den Reiterinnen und Reitern und ihren Pferden gilt ein kräftige Toi, toi, toi !!
Hubert Bichlmeier
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2005
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Die AWAG-Springsport-Serie erneut zu Gast auf der Olympia-Reitanlage.
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Die Bayern-Championats-Gründer hatten im Rahmen ihrer Ziele auch die Förderung der Bayerischen Meisterschaften formuliert. Im fünften Jahr der Kreation, von Springreitern für den Springsport geschaffen, findet heuer wiederum die zweite Qualifikation im Rahmen der Bayerischen Meisterschaften auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem statt. Die Reitakademie München e.V., ein traditionsreicher Veranstalterverein mit einem überaus kompetenten Team wird wiederum Gastgeber und gleichzeitig Garant für Bestbedingungen für Pferd und Reiter sein.
Die Bayern-Championats-Organisatoren und die Elite-Springreiter Bayerns freuen sich, unter der perfekten organisatorischen Betreuung ihre Wettbewerbe wieder auf dem herrlichen begrünten Hufeisenplatz der Olympia-Reitanlage durchführen zu dürfen, ihr Dank gebührt dem gesamtem Team der Reitakademie München e.V..
Die Bayern-Championats-Organisatoren, die Aktiven, ihre Fans und viele Pferdefreunde freuen sich auf die Turniertage auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem, den Reiterinnen und Reitern und ihren Pferden gilt ein kräftige Toi, toi, toi !!
Hubert Bichlmeier
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2005
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Endlich!
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So endlich ist er da der erste Bericht des SC-Bayern. Ich hoffe die erhitzten Gemüter im Springreiterklatsch sind abgekühlt und stellen ihre Bombardements ein. Frieden?
Natürlich bin ich etwas spät dran, doch wisst ihr wie lange eine Blondine benötigt sich mit einem Computer vertraut zu machen? Nein? Das wusste mein Freund Max nämlich auch nicht, bis die erste Woche rum war! Wie ihr wisst, machen wir das alle neben unserem normalen Job und sind deshalb vielleicht manchmal eine Stunde später am Tatort Turniergeschehen als die Bildzeitung. Doch ab sofort werde ich versuchen im laufe des Jahres zur rasenden Reporterin zu werden.
Selbstverständlich freue ich mich über Hilfe und bin für alle Informationen dankbar. Deshalb schickt mir Bilder, Turniereindrücke, Klatsch, Fragen und alles was euch sonst noch bewegt an info@irisaschenbrenner.de . Doch nun zu unseren Plänen für das laufende Jahr und für die nächste Saison.
Erstmals wird es bei den Turnieren in Thann und München(Herbstturnier) ein L-Springen nur für passive Mitglieder
(LK 3 - 5) geben. Dabei bekommt jedes Mitglied einen Reiter des Bayernchampionates zugelost der vom Abgehen des Parcours bis zum Einritt ihm zur Seite steht.
Außerdem planen wir für nächstes Jahr Late Entry Turniere für unsere Mitglieder, die jeweils Mittwochs stattfinden werden. Das nächste grosse Event an dem der SC-Bayern mitwirkt, werden die Bayerischen Meisterschaften in München-Riem sein.
Dieses Jahr werden erstmals Junioren, Junge Reiter und Senioren an einem gemeinsamen Turnier an den Start gehen. Aus diesem Grund werden dieses Jahr keine Rahmenprüfungen stattfinden. Dafür haben wir hoffentlich mehr Zuschauer, noch bessere Parties und viel, viel Spass. Sobald das Rahmenprogramm steht, werde ich euch natürlich sofort informieren.
Bis bald eure Iris
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2005
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Aufgalopp der AWAG-Springsportserie auf Gut Sedlbrunn in Pöttmes
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Jürgen Kraus gewann die erste Qualifikation zum AWAG-Bayern-Championat
Parcourschef Josef Schummer und seine Mannen waren sich sehr bewusst, dass es bei einer Springprüfung der Kl. S ** nichts zu verschenken gibt. Sie bauten sehr anspruchsvoll, allerdings auch sehr gefällig und sie ließen den Pferden Platz, um galoppieren zu können. Eine Zweifach- und eine Dreifach-Kombination und einen überbauter Wassergraben stellte er den Pferden in den Weg, dazu noch den unbeliebten Bayern-Championats-Sprung, die Felswand, ein Hindernis, welches so ganz aus dem obligatorischen Rahmen fällt. Bemerkenswert dennoch, dass von 34 gestarteten Pferden nicht eines an dieser Felswand verweigerte oder etwas abwarf. Dass es bei diesem sehr anspruchsvollen Parcours dennoch elf fehlerfreie Ritte gab, war kein Geschenk der Parcoursdesigner, sondern eine Bestätigung des hohen Leistungsstandards der bayerischen Springreiterelite.
Die ersten 26 Qualifikationspunkte holte sich Jürgen Kraus vom Hallertauer Reit- und Fahrverein Rohr e.V. mit Nathan 80, einem 15-jährigen Wallach von Darco in 59,63 Sec. Zweitplatziert und deshalb mit 24 Qualifikationspunkten belohnt Sönke Kohrock vom RFV Au/Hallertau, der mit Liberty 116, einer 15-jährigen Westfalenstute nach 61,32 Sec. im Ziel war. Tobias Bachl vom RV Pfarrkirchen, frischgekürter Sieger im Großen Preis von Moos, hatte ein schweres Wochenende, denn er wollte die Bayern-Championats-Qualifikation nicht versäumen, gleichzeitig aber war er den niederbayerisch/oberpfälzischen Verbandsmeisterschaften in Aufroth verpflichtet. Seine Stippvisite in Pöttmes hat sich gelohnt. Mit Cinquecento 7, einem 10-jährigen Thüringer Hengst von Cento/Traum, belegte er nach 62,13 Sec. – natürlich auch fehlerfrei – den dritten Platz und erhielt 23 Qualifikationspunkte gutgeschrieben. Auf den weiteren Plätzen Sönke Kohrock mit Traxdata Arams Way, Ciaran Howley mit Darcato, Michaela Brückmann mit Isper, Monika Haas mit Schweizer Hof’s Azuro, Thomas Schneider mit Fantasia 66, noch einmal Jürgen Kraus mit Cacao, Jörne Sprehe mit Aurelio 6, Ulrike Hainich mit Cogitho H und Hans-Peter Konle mit Ricarda 185. Neu in diesem Jahr für die Bayern-Championats-Serie ist die wieder nach Bayern zurückgekehrte Ulrike Hainich, jetzt für Gut Adelsried am Starnberger See startend, man erinnert sich an Ulrike Hainich gerne, als sie, ehe sie nach Frankreich übersiedelte, bereits zur bayerischen Springreiterelite gehörte.
Fazit zur ersten Qualifikation im AWAG-Bayern-Championat 2005:
Es kann sehr spannend werden. Bei dem bereits angesprochenen erreichten hohen Leistungsstandard, in anspruchsvollem Zwei-Sterne-Parcours elf Nullrunden, und dabei muss man noch berücksichtigen, dass einige wegen anderweitiger Verpflichtungen die erste Qualifikation nicht wahrnehmen konnten, so z.B. Sabine Stein, Thomas Mühlbauer oder auch Sandra Stahl, die derzeit nur relativ junge Pferde unter dem Sattel hat und diese mit Vorsicht einsetzen will, so darf man bereits am 16. Juli im Rahmen der Bayerischen Meisterschaften bei der zweiten Bayern-Championats-Qualifikation eine noch härtere Konkurrenz, aber erneut Hochleistungssport vom Feinsten erwarten.
Pöttmes, eine Adresse mit Zukunft ?
Das Pöttmeser Management, intelligent und mit starkem Durchsetzungsvermögen, sollte es schaffen, dass Pöttmes schon in naher Zukunft eine Bestadresse in Schwaben für den Pferdesport wird. Die Kontaktpflege zur Nachbarschaft bringt Sponsoren und Öffentlichkeit gleichermaßen, das ideelle und wirtschaftliche Engagement des Schirmherren Johannes Freiherr von Gumppenberg ist zudem ein Fakt, der den Reit- und Turniersport auf Gut Sedlbrunn sicherlich wertvoll befruchtet.
Natürlich war im Rahmen der Pöttmeser Pferdetage 2005 die Qualifikation zum AWAG-Bayern-Championat der bisherige Höhepunkt für Pöttmes, dabei darf man nicht übersehen, dass vier weitere Springprüfungen der Schweren Klasse durchgeführt wurden. So eine Zeitspringprüfung der Kl. S *, Sieger war hier Jürgen Kraus, Hallertauer Reit- und Fahrverein Rohr mit Celestino R, eine Zwei-Phasen-Springprüfung der Kl. S * gewann Markus Mang vom LRFV Langenbach mit Palamona 2, eine weitere Springprüfung der Kl. S * wurde eine Beute des Küpsers Hans-Peter Konle mit Ricarda 185. Außer der Zwei-Sterne-Prüfung im Rahmen des Bayern-Championats fand am letzten Turniertag noch eine weitere Zwei-Sterne-Prüfung mit einmaligem Stechen statt, hier erreichten drei Pferde das Stechen, wobei Richard Gardener vom Augsburger PSV mit Looping 18 fehlerfrei blieb und in 42,79 Sec. Im Ziel war. Zweitplatzierter war Jürgen Kraus mit Cacao, ebenfalls fehlerfrei in 47,93 Sec. und den dritten Platz belegte mit einem Abwurf, aber in der guten Zeit von 44,88 Sec. die nach Bayern zurückgekehrte Ulrike Hainich, RC Gut Adelsried am Starnberger See mit Cogito H.
Hubert Bichlmeier
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2005
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Die Qualifikationsreihe beginnt im schwäbischen Pöttmes
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Der Countdown für den fünften Jahrgang des Bayern-Championats läuft. Der RV Augsburg-West und der Hausherr in Pöttmes sind gerüstet, Bayerns Springreiter-Elite wird vom 19. bis 22. Mai gastieren, am Samstag, den 21. Mai gilt es, im AWAG – Bayern-Championat, einer Springprüfung der Kl. S ** die ersten Punkte via Finale bei den Munich Indoors 2005 zu sichern.
Wie in den Jahren davor, 26 Punkte gibt es für den Sieg, 24 Punkte und weniger für die Nachplatzierten.
Gastgeber und Turnierleiter in Pöttmes ist Hans Schuster (48), verheiratet, vier Kinder, Hausherr und Eigner von Gut Sedlbrunn. Er wird dafür sorgen, dass die Bedingungen für den Hochleistungssport optimal sind. Mit der Entscheidung des Bayern-Championats-Komitees, eine Qualifikation nach Gut Sedlbrunn zu vergeben, wurde bereits der Beweis erbracht, dass Hans Schuster und Pöttmes das Vertrauen der Springreiter-Elite genießen und dass Gut Sedlbrunn gemäß der festgeschriebenen Bayern-Championats-Zielen zu den förderungswürdigen Veranstaltungsorten gehört.
Gut Sedlbrunn bietet bestes Ambiente und perfekten Service. Der 1857 erbaute, neu renovierte Vierseithof beherbergt den Wohntrakt der Eigentümer, einen Hoteltrakt mit 38 Zimmern, Gewölberestaurants und Tagungsräume. Zum Alltagsgeschäft gehört die Beherbergung von Firmentagungen, Hochzeiten, Kommunionen, Taufen, Geburtstage und Firmenjubiläen, natürlich ist Gut Sedlbrunn auch eine willkommene Heimstatt für den Pferdesport und für die Pferdesportler.
Zwanzig Pferde haben derzeit auf Gut Sedlbrunn ihr Zuhause, alsbald beginnt der Bau einer neuen großen Reithalle, dann gibt es noch 14 Boxen dazu. Für die tägliche Arbeit der Pferde, aber auch für die Pferdeleistungsprüfungen steht ein Freiluft-Dressurviereck in den Abmessungen 20 x 60 m zur Verfügung, für den Springsport gibt es einen Parcours 80 x 100 m Grasboden. Neben einer kleine 20 x 40 m Halle gibt es die Abreitemöglichkeiten auf einem Grasplatz 30 x 50 m und einen Sandplatz mit den gleichen Abmessungen.
Die Aufstallung der Turnierpferde erfolgt in den benachbarten Hallen, auf Zelte verzichtet Hans Schuster, der negativen Erfahrungen wegen. Er will für die Pferde nichts riskieren, er will, dass sie wohlbehütet aufgestallt werden können, Pferde sind seine große Passion. Im Sattel aktiv ist Schuster erst seit acht Jahren, hat im vergangenen Jahr aber bereits M-Platzierungen im Springsattel für sich verbuchen können, die Trainer-C-Prüfung hat er ebenfalls in der Tasche. Töchterchen Sophie, die Älteste der vier Kinder, wurde im vergangenen Jahr Pony-Nachwuchs-Meisterin, offensichtlich schlagen Vaters Gene durch. Um die Aus- und Fortbildung der Pferde kümmert sich Andy Candin, ein fachlich kompetenter und verlässlicher Bereiter, wie ihn Hans Schuster bezeichnet.
Gut Sedlbrunn ist als Turniergastgeber kein Newcomer. Reichlich Erfahrung und Ehrgeiz, es immer noch besser zu machen, versprechen, dass die erste Qualifikation zum Bayern-Championat 2005 in jeder Hinsicht, sportlich und gesellschaftlich, auf Gut Sedlbrunn gut aufgehoben ist. Gute Medienkontakte des rührigen Hausherrn sorgen übrigens auch dafür, dass Veranstaltungen auf Gut Sedlbrunn eine bemerkenswerte Öffentlichkeit finden, ein Schauprogramm, heuer ist es ein Ritterturnier, trägt sehr zu einer gewissen Breitenwirkung bei.
Start frei für das AWAG-Bayern-Championat 2005 auf Gut Sedlbrunn. In Pöttmes freut man sich auf die Aktiven und ihre Pferde, auf ihre Fans und auf viele Freunde der Pferde und des Pferdesports.
Hubert Bichlmeier
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2005
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Eine Serie hat sich etabliert!
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Das Bayern-Championat 2005 - Das Championat der Kontinuität, leistungssteigernd und medienwirksam
Das Bayern-Championat, eine Serie von vier Qualifikationen und einem Finale für Bayerns Springreiter-Elite ist fester Bestandteil des bayerischen Turnierkalenders geworden. Die Ziele der Gründerväter werden heuer zum fünften Male kontinuierlich wieder bei den vergangenen vier Serien verfolgt und erreicht. Diese Ziele waren und sind:
Förderung des bayerischen Springreitsports.
Verbesserung der Turnierqualität in Bayern.
Punktuelle Förderung einzelner Turniere.
Verbesserung der Kooperation von Sponsoren und Veranstaltern.
Aufwertung der Attraktivität des Springsports in den Medien.
Aufbau eines attraktiven „Bayern-Tages“ bei „Munich Indoors“.
Förderung der Bayerischen Meisterschaft.
Das Bayern-Championat konnte sich in den wenigen Jahren ein hervorragendes Image für und bei den Aktiven verschaffen, zudem erfreuen sich die Qualifikationen und das Finale zunehmender Anerkennung in der Öffentlichkeit und erfreulicher Medienwirksamkeit. Ein Championatssieg hat zwischenzeitlich einen hohen Stellenwert, gleichzusetzen mit einer Meisterschaft. Er ist nur schwerer zu erringen. Dass man, um Championatssieger zu werden, das Finale gewinnen muss, ist eine Sache. Dass man sich aber zunächst einmal in vier angebotenen Qualifikationsprüfungen zu den 25 Punktbesten heranarbeiten muss, um im Finale starten zu dürfen, ist eine andere und schwierigere Sache. Kontinuität ist gefragt, nicht umsonst nennt man das Bayern-Championat auch das Championat der Kontinuität, „Eintagsfliegen“ haben hier keine Chance.
Die Qualifikationen und natürlich auch das Finale für das Bayern-Championat 2005 sind unter Dach und Fach. Jeweils an den Samstagen der nachgenannten Turniere wird unter dem Titel AWAG – Bayern-Championat eine Springprüfung der Schweren Klasse mit zwei Sternen durchgeführt, die Sieger in den Qualifikationen erhalten jeweils 25 + 1 Punkt, die Zweitplatzierten 24 Punkte, und so weiter, der Platz 25 erhält noch 1 Punkt.
Eine Ausnahmeregelung gilt für die Qualifikationen bei den Bayerischen Meisterschaften, denn dort werden die Damen und Herren getrennt gewertet, es gibt 21 Punkte jeweils für die Siegerin oder den Sieger, Punkte gibt es bis zum Platz 20.
Vier Qualifikationen werden angeboten, aus vier Qualifikationen gibt es die Chance zu punkten. Die 25 Punktbesten plus der Titelverteidiger aus dem Jahre 2004 - konkret ist dies Sabine Stein aus Nürnberg - sind im Finale startberechtigt. Dieses findet im Rahmen der Munich Indoors, eine Großveranstaltung, welche vom 1. bis 4. Dezember 2005 in der Olympiahalle im Olympiapark zu Münchens stattfindet.
Die zugelassenen Reiter für die Teilnahme an den Bayern-Championats-Qualifikationen sind alle Altersklassen der Leistungsklasse S 1, soweit sie Stamm-Mitglieder eines Vereins im Bereich der Landeskommission Bayern sind. Die Leistungsklasse S 2, selbstverständlich ebenfalls nur zugelassen, soweit sie Stamm-Mitglieder im Bereich der LK Bayern sind, und außerdem, soweit sie Mitglieder des Springreiter Clubs Bayern sind. In den Qualifikationen sind je Teilnehmer zwei Pferde erlaubt.
Die fünfte Serie beginnt!
Die erste Qualifikationsprüfung zum AWAG – Bayern-Championat, einer Springprüfung der Kl. S **, findet im Rahmen eines Turniers in Pöttmes statt. Das Pöttmes’er Turnier geht vom 20. bis 22. Mai, die Bayern-Championats-Qualifikation findet am Samstag, den 21. Mai statt.
Die zweiten Qualifikationen – getrennt nach Damen und Herren – werden im Rahmen der Bayerischen Meisterschaft auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem durchgeführt, sie sind eingebunden in die zweiten Qualifikationen für die Bayerischen Meisterschaften und finden am Samstag, den 16. Juli statt. Ausrichter dieser Bayerischen Meisterschaften ist die Reitakademie München.
Die dritte Qualifikation dieser Serie der Kontinuität hat der Reitverein Oberland-Thann in Thann bei Holzkirchen übernommen, im Rahmen seines Turniers vom 19. bis 21. August wird dieser Verein die AWAG – Bayern-Championats-Prüfung am Samstag, den 20. August durchführen.
Die vierte und letzte Qualifikation findet wieder in einer Halle statt, Gastgeber ist die Reitakademie München auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem, Veranstaltungstermin ist der 28. bis 30. Oktober, die Bayern-Championats-Qualifikation wird am 29. Oktober stattfinden.
Wie schon erwähnt, findet das Finale wieder im Rahmen von Munich Indoors statt, den genauen Termin werden wir rechtzeitig veröffentlichen.
Bayerns Pferde Zucht und Sport wird das Bayern-Championat 2005 wieder begleiten, über Vor- und Nachberichte werden wir Sie aktuell informieren und selbstverständlich finden Sie bei uns wieder die jeweils aktuelle Punkteliste, welche für die Aktiven im Hinblick auf eine Startberechtigung beim Finale immer wieder eine „spannende Lektüre“ ist.
Das Bayern-Championat, im Jahre 2001 kreiert, hat zwischenzeitlich weit über Bayern hinaus einen großen Stellenwert erhalten. Egal wo hochkarätige Prüfungen stattfinden, die Moderatoren vergessen nie, Erfolge aus dem Championat der Kontinuität bei der Vorstellung der einzelnen Reiterinnen und Reiter zu erwähnen, in Bayern-Championats-Qualifikationen platziert zu sein, ist zwischenzeitlich ein „Markenzeichen“ geworden. Die bisherigen Bayern-Championats-Sieger/innen waren:
Im Jahre 2001 - Pascale Pfeiffer/Landshut, 2002 - Rüdiger Renner jun./München,
2003 - Andreas Brenner/Nördlingen, 2004 – Sabine Stein/Nürnberg.
Dass auch die Championatssieger gewissermaßen bayernweit verteilt sind, verdeutlicht die Breitenwirkung des Bayern-Championats, macht es publikums- und medienwirksam und gewann damit in wenigen Jahren eine beachtliche Öffentlichkeitswirkung.
Übrigens, die Qualifikationen des Bayern-Championats 2005 sind auch wirtschaftlich „in trockenen Tüchern“ dank des Sponsorings der Firma Alfred Wieder AG (AWAG), die das Bayern-Championat bereits im Jahre 2004 wirtschaftlich abgesichert hatte.
Die Weichen für das Bayern-Championat 2005 sind gestellt. Die ersten Punkte gibt es am 21. Mai auf Gut Sedlbrunn in Pöttmes, Beauftragter aus dem Bayern-Championats-Komitee in Pöttmes ist Jürgen Kraus, der 1. Vorsitzende des Springreiter Clubs Bayern.
Hubert Bichlmeier
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2005
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Springreiter Club Bayern (SC-B) gegründet
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Springreiter Club Bayern (SC-B) gegründet
Bayern Elitespringreiter sichern die Zukunft ihrer Disziplin
Bayerns Springreiterelite, nach vier Jahren „Bayern-Championat“ zu einer für Individualsportler beachtlichen Einheit verschmolzen, hat sich Gedanken gemacht, die Zukunft ihrer Disziplin und natürlich ihres Bayern-Championats abzusichern. So beschlossen 17 aktive Springreiter die Gründung ihres Springreiter Clubs Bayern, der bereits seine eigene e-mail-Adresse hat: sc-bayern.de .
Nunmehr gilt es, Initiativen zu ergreifen, Ideen und Vorschläge in die Tat umzusetzen, der gewählten ersten Vorstandschaft liegt ein gewaltiges Arbeitspensum vor. Die Vorstandschaft:
1. Vorsitzender Jürgen Kraus, Landshut
2. Vorsitzender Max Kühner, München
3. Vorsitzender Georg Schweiger, Ingolstadt-Hagau
Öffentlichkeitsarbeit/Pressekontakte Iris Aschenbrenner, München
Finanzen/Kasse German Reng, Ering
Im erweiterten Vorstand Andy Candin, Martin Schäufler, Stefan Nörtemann und das bisherige Komitee-Mitglied des Bayern-Championats, Martin Haag.
Der Verein ist Mitglied des Kreissportverbandes im Bayerischen Landessportverband e.V. (BLSV), Mitglied des Verbandes der Pferdesportverein Niederbayern/Oberpfalz e.V. und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN).
Zu den satzungsgemäßen Aufgaben des SC-B gehört die Förderung des bayerischen Springreitsports, die Verbesserung der Turnierqualität in Bayern, die punktuelle Förderung einzelner Turniere, die Aufwertung der Attraktivität des Springsports in den Medien, das Initiieren und der Aufbau eines attraktiven Bayern-Tages bei den Munich Indoors, die Förderung der Bayerischen Meisterschaften und die Förderung und der Erhalt der Turnierserie „Bayern-Championat“.
Die Vorstandschaft und die Gründungsmitglieder insgesamt sind sich darüber einig, dass es für Reitsportler, die sich der Disziplin „Springen“ verschrieben haben, zum guten Ton gehört, schon im eigenen Interesse und der gemeinsamen Ziele wegen Mitglied im SC-B zu sein.
Bayerns Springreiter nehmen ihren Sport mit Energie und wirtschaftlichem Engagement in die eigenen Hände, die Gesamtheit der bayerischen Springreiterinnen und Springreiter – und solche, die es noch werden wollen – sind aufgefordert, mitzuwirken und als Mitglieder beizutragen, dem Springsport in Bayern eine erfolgreiche, regional und international anerkannte Zukunft zu sichern.
Hubert Bichlmeier
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